150 | Zwischen Selbstfürsorge und Selbstaufgabe – Müssen wir uns immer zuerst selbst wählen?
Shownotes
Wir widmen und heute dem Thema Selbstaufopferung. Immer häufiger wird durch zahlreiche Tipps in den Sozialen Medien oder auch anderswo vorgeschlagen, dass man sich selbst wählen und auf keinen Fall aufopfern soll. Auch wir sprechen hier sehr oft von Selbstermächtigung, Selbstvertrauen und einer tieferen Verbindung mit und zu sich selbst. Das Thema ist also sehr präsent und nicht nur auf individueller, sondern auch auf kollektiver Ebene mehr als relevant. Aber gibt es wirklich nur diese beiden Wege – sich selbst aufzuopfern oder sich selbst um jeden Preis in den Vordergrund zu stellen? Wir beleuchten das in der heutigen Folge genauer und schauen uns dabei an, wie lebensfremd und isolierend beide Extreme sein können. Was bedeutet Selbstaufopferung überhaupt? Und gibt es auch einen Zusammenhang zum Essverhalten? Hör rein, um das alles und mehr mit uns gemeinsam zu überlegen!
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Schreib uns gerne, wenn du Fragen hast rund um das Thema Selbstfindung, Ernährung, Gesundheit, Embodiment und Co. Wir beantworten sie dir gerne in einer der nächsten Podcast-Folgen. office@nourishyoursoul.at
Transkript anzeigen
00:00:03: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Nourishes Soul mit der Paula.
00:00:08: Und Katharina?
00:00:09: Wir freuen uns wie immer sehr, dass ihr heute eingeschalten habt, jeden
00:00:14: Mittwoch
00:00:14: oder vielleicht hört sich unsere Folge auch an einem anderen Tag!
00:00:18: Ja wir haben die hundertfünfzigste Folge, haben wir gerade
00:00:21: gesprochen.
00:00:22: Und wir nehmen euch einfach mit ganz vielen gesundheitlichen, ganzheitliche Themen, spirituelle Themen.
00:00:30: aber Ja, viele gesellschaftliche, gesellschaftskritische Themen würde ich sagen und philosophieren auch einfach gern miteinander.
00:00:39: Und ja heute haben wir ein sehr spannendes Thema wo man auch wieder viele Brücken schlagen kann zu... Auch zur Ernährung über das man ja auch sehr viel reden in dem Podcast.
00:00:49: Ja Katharina magst du mal sagen?
00:00:51: Wir sprechen
00:00:52: heute über das Thema Aufopferung ist so der Überbegriff also Der Begriff selbst wird sehr häufig verwendet momentan, so gefühlt.
00:01:07: Also im Sinne von auf dich aufzuopfern und diese ganzen psychologischen Tipps – ich nenn es jetzt mal psychologische Tipps ja, die man hört auf den Social Media Kanälen -, dass man eben schauen soll auf sich ist ja eigentlich unser Podcast fällt da rein, weil wir auch sehr dafür stehen, dass man sich selbst ermächtigt und sich selbst widerspürt.
00:01:34: Und mit sich selbst ein gutes Verhältnis hat und so.
00:01:37: Aber wir wollen es trotzdem ein bisschen auseinander nehmen, weil's eben nicht so einfach ist wie die meisten Themen, die wir hier besprechen.
00:01:46: Das beginnt schon nochmal allein damit, weil du jetzt gerade gesagt hast... Das ist momentan eher so in aller Munde, obfer dich nicht auf.
00:01:56: Aber damit beginnt es ja schon einmal, dass das eigentlich ... wenn man so in die Vergangenheit blickt, ja, schon auch wieder verbunden ist mit einer tollen Eigenschaft, dich aufzuopfern.
00:02:09: Ja?
00:02:10: Also dieses ... Auf andere schauen und du bist nicht egoistisch und ...
00:02:18: Für Frauen muss man dazu reden!
00:02:22: Und da beginnt es schon normal, dass dann natürlich auch sehr viel Gewicht darauf ist.
00:02:29: wieder auf dem Thema.
00:02:30: Weil
00:02:32: einerseits okay ich sollte mich nicht aufopfern, ich sollte auf mich selber schauen gleichzeitig okay aber wenn ich überhaupt mich nicht mehr aufopfe bin ich dann überhaupt noch ein guter Mensch?
00:02:44: und über
00:02:45: diese Komplexität sprechen wir auch weil dann natürlich Ja, da liegt schon sehr viel dahinter einfach auch so wie du sagst gesellschaftlich.
00:02:56: Und es ist halt nie so simpel als ein Spruch suggeriert auf dich zu opfern.
00:03:01: Schau auf dich selbst!
00:03:02: Ja okay und gleichzeitig das Wort selbst ja Aufopferung.
00:03:08: Ein Opfer hat mehrere Bedeutungen.
00:03:11: Opfer ist wirklich im Sinne von Du bist Opfer von Gewalt oder Opfer vom Umständen.
00:03:18: Aber das Wort aufopfern hat ja schon auch einen religiösen Kontext, ich hab jetzt etymologisch nicht nachgeschaut aber jetzt einfach so von der gängigen Bedeutung, dass man sagt wow okay ein Opfer bringen für Gott oder die Götter dann erwartet man sich auch was im Gegenzug dazu.
00:03:38: Deswegen ist das Wort selbst sehr spannend, sich aufopfert suggeriert einen selbst dann nicht mehr gibt, ja?
00:03:47: Und gleichzeitig, dass man schon was dafür kriegt.
00:03:50: Ja, genau.
00:03:51: Beides ist nicht wahr in unserem modernen Kontext, weil man kann sich ein Leben lang aufopfern und nix dafür kriegen.
00:03:59: Absolut!
00:04:00: Und auch
00:04:00: trotzdem noch existieren.
00:04:01: Also
00:04:02: es ist ...
00:04:03: Es ist wirklich schwierig aber wie du sagst das hat schon Gewicht.
00:04:06: dieses Thema.
00:04:07: Das sind ganz viele
00:04:08: von uns betrifft...
00:04:09: In der Mythologie ist es ja wirklich so Umso größer das Opfer ist, um so mehr darfst du verlangen.
00:04:18: Also umso mehr bekommst du zurück.
00:04:20: Das stimmt, dass es eigentlich voll
00:04:22: spannend ... Und kannst doch erwarten, dass quasi das Wetter schön bleibt und die Ernte gut wird auch immer.
00:04:29: Das ist sehr spannend weil in dem Sinn gibt's das in unserer Gesellschaft nicht mehr diese Opfergaben.
00:04:40: Übrigens in den Traditionen, in denen ich gelernt habe, Yoga und Buddhismus da gibt es das sehr wohl noch.
00:04:47: Da hat man einen Altar und bringt Opfer dar.
00:04:52: also das ist dann eben ein Räucherstäbchen zum Beispiel.
00:04:54: so ja aber symbolisch dass man weiß, dass man nicht nur als Ego existiert sondern dass es da mehr gibt die größeren Zusammenhänge bedenkt man da symbolisch mit.
00:05:11: Also das gibt es ja in unserer säkulären Gesellschaft überhaupt nicht mehr, gleichzeitig ist das eben gerade sehr Thema, weil's schon auch ein Problem ist, weil es einfach auf einen Ungleichgewicht hindeutet, dass es eben nämlich immer Gruppen gibt die sich aufopfern damit die Gesellschaft funktioniert und Gruppen die das ihnen nicht machen.
00:05:30: also es ist eigentlich auch viel Revolutionäres in dieser Forderung herauf dich aufzuopfern, nämlich okay eben wenn man an die Kehrarbeit denkt, zum Beispiel ja es geht um Gleichberechtigung.
00:05:42: Es geht darum dass man dafür auch entgeltlich nicht nur unentgeltliche irgendwie eine Anerkennung bekommt.
00:05:54: Ja?
00:05:54: Es geht um ganz ganz viel, deswegen ja mega breit gefächertes Thema.
00:06:01: also da ist was Revolutionäres drinnen.
00:06:03: Wenn man aufhört sich auf zu opfern, dann geht's immer auch um Rechte und um das Recht da zu sein, ohne dass ich eben zuerst mich um zehn andere Leute kommen muss.
00:06:14: Und dann damit erstes Recht habe hier zu sein oder hier sein zu dürfen.
00:06:19: Da geht es aber auch um was ganz Persönliches wie ich mein Leben gestalten möchte.
00:06:25: Du hast schon gesagt für viele ist das dann so ein Schlag ins Gesicht weil man sich vielleicht auch damit identifiziert, dass man jemand ist der gerne für andere da ist finde ich schon ganz klar einen Unterschied machen.
00:06:41: Es gibt ein Unterschied zwischen Füreinander-Sorgen für jemanden Dasein und das hat immer auch mit Kompromiss zu tun, ja?
00:06:50: Mit Zeit und Energie die man investiert aber das muss kein Aufopfern sein!
00:06:58: Ja das ist ja vor allem auch eine Werte-Sache, denke ich mir.
00:07:03: So wie du jetzt sagst nur weil es für den einen von außen vielleicht so wirkt als wäre das eine Aufopferung wenn die jenige Person für die das ein hoher Wert ist dass sie viel gibt viel für andere da ist sehr viel ihrer Lebenszeit auch also dass sie erfüllt halt einfach ja viel für Andere zu sein dann Das ist ja auch das Trick hier dran, dann darf man nicht gleichzeitig wieder in diese Schiene stecken.
00:07:33: Die Opfer zichern auf und es kann wirklich ein hoher Wert sein aber bei diesen Menschen natürlich öfter die Gefahr dass sie einfach sich selber vergessen oder ganz hinten anstellen oder es vielleicht auch Sie können sie sehr gerne machen aber gleichzeitig vielleicht aber auch nie gelernt haben wertgeschätzt und geliebt zu werden, wenn sie das nicht rund um die Uhr machen.
00:07:58: Also viel ist es ja auch Erziehungssache was in der Kindheit passiert ist aber auch natürlich nie wir es vermittelt bekommen haben.
00:08:07: Ja als Frau zum Beispiel na wirst du vielleicht nur bekommst du eben dass ist das was ich am Anfang meint hat mit diesem.
00:08:13: Es ist auch positiv konnotiert mit obfer dich auf als Frau im Sinne von also Okay, wenn du das nicht tust dann bist du keine gute Frau und dann wirst du nicht gleichermaßen geliebt und geschätzt und geachtet.
00:08:28: Weil das ist ja das was du als Frau können solltest dich aufopfern!
00:08:33: Und wenn man so rumfragt wie die Menschen also wie Frauen oft welches Bild sie schon mitkriegt haben von klein auf und ich meine es haben wir auch schon öfter geredet Es waren immer die Frauen die rumgeschürtelt sind sich gekümmert haben, um alles.
00:08:50: Um alle den Blick dafür gehabt haben, dass jeder versorgt ist ja... Da streitet man sicher oft, weil viele sagen, das ist halt einfach auch irgendwie so ein weibliches Attribut und tja!
00:09:04: Aber wie viel ist es wirklich davon?
00:09:06: Und wieviel ist das, dass wir das über Generationen halt von Kindern an genau so gesehen haben, umgekehrt natürlich auch Männer, das auch so gesehen haben.
00:09:19: Dass es so ablauft.
00:09:20: also und deswegen sind Frauen ... Und wir reden ja viel über Frauen weil wir selber welche sehen, weil wir viele Patientinnen haben schon einfach auch öfter betroffen von dieser Thematik sich selbst ganz hinten anzustellen und eben vielleicht auch oft betroffen vom inneren Antreiber lieb und brav und nett.
00:09:45: Und für alle da zu sein, diese Antreiber sind einfach häufiger bei Frauen.
00:09:51: Das kann dann natürlich ein großer Hemmfaktor sein.
00:09:56: Viele Glaubenssätze die da sind eben auch selbst... also für sich selber auch gut sorgen zu können und nicht nur für andere so wie du sagst
00:10:07: Ja, und das ist eben keine leichte Aufgabe.
00:10:10: Das fühlt sich ja extrem fremd.
00:10:11: dann wenn man da mal nach Jahrzehnten vielleicht einmal damit beginnt und man darf auch nicht vergessen es ist alles was du gesagt hast Es ist auch Gewohnheit Und damit meine ich dass gesamte Umfeld Ist auch daran gewöhnt Dass man da ist und sich aufopfert.
00:10:30: Ich sage das jetzt bewusst so, ja?
00:10:32: Also man selber kennt es vielleicht nicht anders, identifiziert sich auch zum großen Teil vielleicht damit.
00:10:38: Es lässt sich vielleicht nie ganz aufschlüsseln, woher kommt das jetzt?
00:10:42: was ist Prägung, was ist mein eigener Charakter?
00:10:45: also darum geht's ja gar nicht vielleicht, weil das setzt ja voraus dass es sowas gibt wie irgendwie sowas Pures und wir sind immer ein Konklomerat aus ganz vielen verschiedenen Einflüssen einfach.
00:11:00: Die kann man nicht leugnen, aber schwierig wird es dann wenn man eben versucht vielleicht nicht mehr ganz so zur Verfügung zu stehen.
00:11:10: Weil das ist für einen selber total schwer weil das fühlt sich total falsch an und die ganze Zeit macht.
00:11:16: Man weiß dann vielleicht nicht was man stattdessen mit sich anfangen soll.
00:11:19: Es fühlt mich komisch an... Und für das ganze Umfeld ist es sehr, sehr schwer!
00:11:24: Das ist ja ein Gefüge, wenn dann plötzlich Ein wichtiger Teil wegbricht, dann wissen die anderen auch nicht mehr.
00:11:30: Ja, jeder nimmt eine Rolle ein.
00:11:33: Wenn man sich Jahre kennt, ist ganz klar, wie auch welche Rolle zugeschrieben ist.
00:11:40: Auch wenn es nicht offiziell ist, ist das einfach so?
00:11:43: Ganz zu schweigen von, wenn man kleine Kinder hat ... Dann ist man verantwortlich als Eltern zum Beispiel.
00:11:51: Da kann man nicht sagen okay ich kümmer mich jetzt nur mich.
00:11:55: Also, das sind schon auch Dinge die man Lebensrealitäten, die man berücksichtigen muss.
00:12:03: Und da kann man sich nicht einfach ausklicken und sagen ja okay, das interessiert mich jetzt nicht mehr.
00:12:10: Das ist schon ein komplexes Ding.
00:12:13: Man kann für sich eh... also ich finde was man für sich selber schon sehr gut prüfen kann ist ob mal jetzt zum Beispiel ja klassisches Beispiel vielleicht eine eine Freundin fragt, ob man was machen möchte und man möcht eigentlich nicht.
00:12:38: Dann ist für mich schon ein guter Hinweis, welcher inneren Antreiber man hat.
00:12:45: wenn man dann trotzdem ja sagt, sag ich trotzdem Ja weil diese Beziehung schätzt, weil ich jetzt trotzdem zum Beispiel da sein will für meine Freundin als hohen Wert.
00:12:56: Dass sich für sie da sein Will ja und dadurch nicht z.B.
00:13:00: jetzt gerade ein bisschen zurückstellen kann.
00:13:03: oder sag' ich zu?
00:13:04: Weil ich sonst Angst habe vor Beziehungsverlust dass Sie beleidigt ist das sie mir die Freundschaft kündigt, dass sie dann, keine Ahnung, ich war mit mir spricht was auch immer.
00:13:16: daran finde ich kam er schon sehr gut innerlich für sich abchecken.
00:13:21: Wo stehe ich denn da eigentlich?
00:13:23: Also ist es wirklich dann in dem Moment ein wichtiger Wert, weil dann ist das ja keine Aufopferung.
00:13:31: Dann ist es ja etwas was ich sehr gerne gebe oder wo ich einfach auch abschätzen kann okay das ist jetzt einfach wichtiger und dass das ist in Ordnung ein gewisses Opfer zu bringen Oder ist das alles aus extrem starken Antreibern und auch Glaubenssätzen raus?
00:13:51: Und eben mit immer dieser mitschwingenden Angst vor Beziehungsverlust.
00:13:56: Das haben sicher sehr viele Menschen, ja.
00:14:00: Wie du sagst, es ist schon ein harter Weg dahinaus.
00:14:06: Weil es wirklich so wie du es gerade angesprochen hast ... Wenn man das in Leben lang macht und plötzlich aussteigt ist es ja oft wirklich nicht so leicht, wenn sie mit allen anderen Gründen
00:14:20: sind.
00:14:21: Ja genau und bei dem Beispiel was du gerade erwähnt hast fällt mir jetzt auf dass die andere Person in jedem Fall die Freundin vielleicht gar nicht weiß was du wirklich fühlst.
00:14:31: Und das ist immer auch schon wieder beim Punkt dieses Aufopferungsgefühl ist oft etwas ganz Innerliches und für die Anderen ringsum ist man einfach die Person die diese Dinge macht die eben immer kocht einkauft, was auch immer diese klassischen Dinge oder die halt immer dafür sorgt dass die Freundesgruppe sich trifft.
00:14:47: Oder die immer
00:14:51: organisiert
00:14:52: das Auto voll dankt.
00:14:54: Ja genau, die immer organiziert was auch ist als Funktion ja auch und innerlich fühlt man sich ständig aufopfern und das erwartete Gut, dafür kommt einfach nie.
00:15:11: Weil die anderen das gar nicht so sehen.
00:15:13: Für die ist es einfach so ja?
00:15:15: Also da muss man schon... Da könnt ihr auch ansetzen mit dem was du gerade vorgeschlagen hast.
00:15:19: Einfach mal sich zu fragen Ja Moment Was steckt denn da dahinter?
00:15:24: und vielleicht ist dann die Lösung auch einfach die dass man lernt um Hilfe zu bitten weil das ist oft so.
00:15:32: Die zweite Seite von dem wenn man opfert sich auf und macht gleichzeitig immer alles selber und fragt nicht um Hilfe.
00:15:40: Es geht ja oft ein Herr damit, dass man gar nicht fragen kann.
00:15:42: Und wenn man dann merkt okay mal ist überfordert?
00:15:45: Dann entsteht auch dieses Aufopferungsgefühl.
00:15:48: Man hat das vielleicht vor zehn Jahren gern gemacht.
00:15:51: Und mittlerweile denke ich, ich kann nicht mehr.
00:15:54: Aber es merkt niemand rundherum, weil man eben diese Rolle hat!
00:15:57: Ja und das ist ja die große große Gefahr, schlussendlich genau das was du gerade gesagt hast dieses Nicht-Aus-Sprechen und Nicht-Teil haben lassen die anderen Menschen an deinen Gefühlen, ist diese große Gefahre, was ja ganz oft dazu führt dass diese Menschen irgendwann nicht mehr können und einfach weg sind von der Bildfläche.
00:16:22: Weil es sich das so zuspitzt, dass dann gar nicht mehr die Möglichkeit ist, das auszusprechen oder zu besprechen, weil da vielleicht schon hunderte Dinge passiert sind, die innerlich für denjenigen eine Überschreitung war – der Grenze und der Aufopferung.
00:16:37: Und wie du sagst, das Außen hat's vielleicht noch nicht mal im Annähernden bemerkt!
00:16:41: Und natürlich muss man auch von der Perspektive sehen, auch nicht fair Ja.
00:16:48: Und das passiert aber ganz oft und wir sprechen einem Podcast schon sehr viel über dieses, ja dass wir natürlich alle streben nach diesem Gefühl der Freiheit und Leichtigkeit so im Leben.
00:17:02: und diese ständige innere... also dieses Gefühl von ich opfe einfach ständig irgendwas dafür, dass ich Beziehung habe zum Beispiel ist natürlich etwas, was einem über lange Zeit dieses Freiheitsgefühl immer mehr nimmt und nimmt und nehmt.
00:17:23: Weil man sich dann auch nur mehr fühlt wie eine Marionette und einfach tut das Außen von einem gern hat.
00:17:35: Weil es immer mehr wegfällt weil es wird ja oft nicht leichter besser zu wahrzunehmen, zu spüren.
00:17:45: Nein!
00:17:46: Das würde alles andere als leichter sein.
00:17:47: Das wird ja genau das, was wir gerade geredet haben.
00:17:49: Was dann immer selbstverständlicher wird, wird ja auch immer schwerer.
00:17:54: Weil es normal ist und deswegen... Ja, ist auch dies wieder sehr tricky von unterschiedlichen Perspektiven betrachtet so wie du sagst weil das umfällt wenn man ein sehr sensitives Umfeld hat, kann es natürlich sein dass die dich darauf aufwächsern machen oder dich ganz bewusst fragen brauchst du Hilfe?
00:18:20: Oder ist dir das nicht eh zu viel oder wie auch immer.
00:18:23: Aber sind wir uns ehrlich jeder is so beschäftigt mit sich selbst und hat so viele Themen hat eben selber schon so vieles auf was, wo er muss.
00:18:35: So wie du es gerade angesprochen hast, dass du kleine Kinder oder vielleicht auch ältere Menschen und die dich kümmern musst oder so.
00:18:41: Hast du eh schon soviel, wo du immer irgendwie schauen musst?
00:18:47: Ja!
00:18:48: Und da sind wir eh genau in diesem Feld, was wir ja heute auch besprechen.
00:18:56: Wo ist der wieder so?
00:18:56: dieser ... Das Willspot vielleicht auch.
00:19:02: Zwischen
00:19:03: ... Okay, ich schau auf mich und ich schaue auf andere.
00:19:08: Weil das ist die Perspektive von der anderen Person ja?
00:19:13: Wenn du dich auch mitschauen musst für alle anderen, ob sie wohl ihre Grenzen nicht überschreiten oder sich wohl nicht aufopfern.
00:19:19: Puh!
00:19:21: Das ist oft diese Kapazitäten-Sin, oft dann wirklich gar nicht mehr so.
00:19:27: Absolut.
00:19:28: Und ich glaube, wir sind da in einem ganz komischen Zustand generell auch wieder kollektiv ja?
00:19:34: Weil es wirklich eher so momentans und die vorherrschende Meinung ist eben nach Schau auf dich was auch wieder verzerrt ist.
00:19:46: Ja weil im Grunde sind wir soziale Wesen und wir brauchen einander.
00:19:52: Wir müssen aufeinander achten und das kann nicht sein dass eine Person die Rolle hat, dass sie sich aufopfen muss und auf alles achten.
00:20:01: Und das alles da ist und jeder alles hat.
00:20:05: Und alle anderen können auf sich schauen ja?
00:20:08: Im Kleinen passiert es oft aber im Großen auch.
00:20:13: Das ist auch wieder eben sowas wo man ganz genau hinschauen muss.
00:20:17: Weil... Es geht gerade so in die Richtung, dass wir als Gesellschaft egoistischer werden.
00:20:23: Das kann nicht die Lösung sein!
00:20:27: Und gleichzeitig und ganz bewusst gleichzeitig ist es schon so, dass ganz viele Menschen schon lernen dürfen zu sagen, nein, ich nehme mich jetzt schon wichtiger.
00:20:39: Weil ich glaube das geht Hand in Hand weil wenn die Menschen sich immer aufopfern nicht sagen okay ich mache das jetzt alles nicht mehr und ich werde egoistisch sondern sagen Moment Hallo!
00:20:50: Da ist so viel Last auf meinen Schultern ja Ich brauche Hilfe Dann haben auch die anderen Menschen die Möglichkeit, was beizutragen.
00:20:59: Ich meine natürlich ist es utopisch das ist jetzt ganz voll vereinfacht ja für allgemein.
00:21:04: Aber das spielt Hand in Hand und geht Hand im Hand.
00:21:08: Und es ist
00:21:08: trotzdem irgendwo auch die einzige Chance auf Veränderung weil wenn sich die Menschen... Das ist im Kleinen so wie im Kollektiven, die immer alles tun und sich aufopfern.
00:21:26: Im wahrsten Sinne des Wortes.
00:21:28: Wenn sie sich immer denken ... Gut aber wenn nicht das nicht du, dann bricht das System zusammen.
00:21:34: Das System Familie, das System ... Und dann eben im Kleinen passiert irgendwann auch im Großen.
00:21:43: Das ist natürlich auch nicht die Lösung weil sich nichts verändert und wir streben ja alle eine Veränderung.
00:21:49: Das ist höchste Eisenbahn und das protestieren eh schon alle weltweit, weil es so auch nicht mehr möglich ist.
00:21:55: Und ich bin da immer dann auch wieder von der optimistischen Seite und denke mir okay wenn aber jetzt einer ja aus ein bisschen aussteigt aus diesem System was besagtes Gesetz dass halt trotzdem Dann auch im Umfeld eine Anpassung stattfinden muss.
00:22:17: Ja also wenn ich jetzt Ganz einfaches Beispiel.
00:22:20: Wenn ich jetzt als Frau immer den Einkauf erledig, zum Beispiel für die Familien und diesmal war ich so erschöpft und dieser Erschöpfung bin ich einmal nachgegangen und bin nicht einkaufen gegangen Und dann hat die Familie am nächsten Tag kein Brot Einfaches Beispiel.
00:22:46: Was ist die Konsequenz daraus?
00:22:50: Gibt's mal irgendwas anderes?
00:22:53: Oder der Mann zum Beispiel muss spontan noch stressig, schnell losfahren in der Früh um ein Brot zu holen.
00:23:01: Aber es wird immer eine Konsequenz bringen auch im Außen.
00:23:08: Das ist genau das was wir gerade besprochen haben.
00:23:10: wenn halt auch dieses System immer am Laufen bleibt Und das für alle selbstverständlich ist, dann wird sich halt auch da nie was drehen, nie was verändern.
00:23:20: Auch die Menschen im Umfeld haben nie ... Das Bedürfnis ja jeder will es bequem haben!
00:23:26: Wer hat das Bedürfen ist und zu sagen ach ich übernehme das jetzt in Zukunft weil es ist so lustig irgendwie einkaufen zu gehen zum Beispiel.
00:23:33: also das ist Ich sehe das schon als große Chance auch ganz bewusst zu sagen Die eigenen Bedürfe mehr zu priorisieren und auch zu schauen, was passiert im Umfeld?
00:23:50: Mache ich da mal einen kleinen Schritt hinaus.
00:23:53: Und gibt diese Zügel einfach einmal ab und schaue, was rauskommt.
00:23:59: Also in kleinen Dingen beginnen, wo nichts Schlimmes passiert.
00:24:04: Wenn kein Brot daheim ist es kein Brottahein!
00:24:06: Es wird wirklich Schlimme passieren jetzt in dem Moment.
00:24:10: Das ist aber glaube ich schon eine große Chance, weil sonst passiert keine Veränderung.
00:24:17: Das stimmt!
00:24:18: Aber es zeigt doch das Beispiel, zeigt wieder was ganz... Also was ganz häufig passieren, das glaube ich sehr schön, weil in deinem Beispiel man muss auch wenn man die Frau ist, die jetzt einmal nicht einkaufen geht, ja?
00:24:32: Man muss dieses Chaos aushalten.
00:24:34: Weil's kann schon sein dass man muss das lange genug aushalten Weil wenn es nur ein Vorfall ist, ich gehe einmal kein Brut kaufen.
00:24:43: Dieser Stress dann in der Früh und das
00:24:47: Chaos,
00:24:48: das Geschreie vielleicht von den Kindern oder die Generftheit vom Partner, was auch immer... Das haltet man nicht im jeden Zustand aus!
00:24:55: Das heißt es ist oft viel leicht er auch immer schon nicht mehr kann in der Rolle zu bleiben, die man hat.
00:25:01: Und Veränderung braucht Zeit, das heißt es muss genug Kraft in mir vorhanden sein?
00:25:07: und genug Stabilität im System, dass ich das lang genug auch durchziehen kann damit Veränderung stattfindet.
00:25:15: Und im besten Fall natürlich in Absprache mit den anderen Teilnehmern vom System.
00:25:19: Also, dass sich mein Partner sagt Ich kann nicht mehr bitte geht's irgendwie?
00:25:24: Das wird es aufteilen oder was auch immer ja.
00:25:30: dass sich wirklich auch etablieren, weil daran scheitert es ja auch oft.
00:25:34: Dass es ein verbales Bekenntnis gibt?
00:25:37: Ja sicher!
00:25:38: Mach mal teilen wir uns auf und dann passiert nix.
00:25:40: oder eben so wie in deinem Beispiel.
00:25:43: Es ist ein Chaos und dann ist das oft noch anstrengender als wenn man... Obwohl man müder ist, den Einkauf macht.
00:25:52: Das ist halt oft so, wenn's nicht gleich funktioniert Gebt man auf und denkt, okay, es wird nie was.
00:25:58: Da brauchen wir schon einen gewissen längeren Arten ...
00:26:02: Und
00:26:03: ein bisschen mehr Kraft als gar keine mehr, weil sonst schafft man das nicht.
00:26:08: Außer man hat wirklich gar keine Kraft mehr, wenn gar nichts mehr geht, dann verändert sich's auch oft, weil dann einfach keine Alternative vorhanden ist.
00:26:16: Aber
00:26:17: jetzt zeigt eh
00:26:18: wieder... Ja aber
00:26:19: ich zeig wieder schön, dass du vorher gesagt hast, dir das Umfeld informieren darüber sprechen.
00:26:26: Ich bin heute erschöpft, ich schaff dein Einkauf nicht mehr.
00:26:30: Dann bricht vielleicht auch am nächsten da kein Chaos aus.
00:26:33: Das sind alle mit einbezogen.
00:26:36: aber ich stehe hier zu meinem Bedürfnis und kommuniziere es.
00:26:42: das ist glaube ich das Wichtigste was es gibt fürs Umfeld.
00:26:49: Aber ich gebe dir vollkommen recht!
00:26:50: Das ist natürlich dann keine einmalige Sache.
00:26:54: Und es ist genauso wie du sagst, dass was dann die Fähigkeit, die man haben muss.
00:27:00: Ist wirklich das Aushalten von Konflikten im Außen.
00:27:05: Dass sich Beziehungen vielleicht auch verändern.
00:27:11: Im ersten Moment, sich nicht gut fühlt damit.
00:27:14: Weil du es total aus deiner Komfortzone trittst in dem Moment oder eben weil dann diese ganzen inneren Antreiber und Anteile natürlich schreien, dass du das ja nicht machen kannst also... Das ist harte, harte Arbeit!
00:27:25: Also absolut, ja.
00:27:28: Und auch eine Phase die vielleicht einmal wirklich sich komisch und nicht so gut anfühlt, bis man eine neue Rolle gefunden hat.
00:27:38: Ja, das dauert halt ja.
00:27:40: oder die Flexibilität, dass man einmal in die Rolle und einmal in diese Rolle schlüpfen kann.
00:27:45: Ich glaube der Unterschied zwischen einem Gefüllten sich aufopfern und einfach ein Dasein und Präsenz sein im Leben von anderen ist auch ganz oft das gesehen werden!
00:27:57: das Anerkennung kriegen, dass geschätzt werden.
00:28:02: Weil es spricht nichts dagegen wenn man sorgt für andere Menschen.
00:28:07: Wenn man's aber ständig macht und es wird für selbstverständlich oder sogar für Selbstverständlichkeiten oder erwartet unausgesprochen hat keinen Dank dafür und eben auch keine finanzielle Absicherungen dadurch ja dann wirds problematisch.
00:28:24: Weil aber umgekehrt, wir haben das Ganze umdreht und wenn man sagt okay ich nehme diese Rolle ein.
00:28:30: Ich mach sie, ich erfülle sie... Und ich bin jemand der sich kümmert um andere dann kann man schwer von Aufopferung sprechen.
00:28:38: Wir müssen wirklich mit Liebe und auch Anerkennung vom Unfeld ja und eben mit allen dazugehörigen geschätzt werden und gesehen werden.
00:28:51: macht.
00:28:52: Das heißt jetzt nicht, dass die Probleme gesellschaftliche
00:28:57: Natur,
00:28:57: was das angeht, noch existieren werden.
00:28:59: Aber das wäre ja auch von einem inneren Gefühl der
00:29:01: Aufmerkung.
00:29:02: Ja genau!
00:29:02: Weil dann ist es ja auch in dem Sinn kein wirkliches Opfer und weil wir jetzt gerade schon ein Brotbeispiel gehabt haben.
00:29:12: im Ernährungskontext den man ja auch immer einfach gerne beleuchten... Ist das natürlich auch ein spannendes Thema?
00:29:24: ganz...
00:29:25: also das
00:29:25: kann, da können wir viele unterschiedliche Beispiele nennen.
00:29:27: Ein klassisches Beispiel wäre vielleicht auch okay.
00:29:31: um jeden Preis schaue ich dass sich vielleicht irgendeine Ernährungsweise durchzieht ja?
00:29:38: Das wär so ein Beispiel.
00:29:39: Wir reden ja sehr viel über das Thema wenn man auch sehr viel Essenszwänge hat im Sinne von vielleicht auch Man muss immer gesund essen Ja, das wäre auch so ein klassisches Beispiel.
00:29:55: Was opfer ich vielleicht an Leichtigkeit und Freude?
00:29:59: An Genuss... ...an schönen Momenten was auch immer um vielleicht irgendwas ausrecht zu erhalten was meinem Kopf entspricht, was ich tun muss und sollte.
00:30:16: Das ist eigentlich eher entspringender Punkt.
00:30:17: Es geht ja viel natürlich bei dieser Aufopferung auch um dieses Ich sollte, ich müsste Und ja, das ist schon auch was, was ich viel ... viel natürlich auch so in der Ernährungstherapie sehe.
00:30:34: Ja?
00:30:35: So oder... Ich bin total erschöpft und kann eigentlich ... Das ist ein großes Opfer, was sich jetzt bringen müsste, dass ich jetzt kochen gehe!
00:30:46: Kann ich in diesen Momenten loslassen und so wie du sagst aushalten, dass es vielleicht jetzt einmal kein ...warmes Essen heute gegeben hat.
00:30:54: Kein frisches und ich mir einfach nur keine Ahnung, ein Putterbrot geschmiert habe oder so eher.
00:30:59: also im Ernährungsbereich ist es schon auch eine große Thematik weil da fließt schon wieder rein dieses klassische ja einfach dieser Perfektionsanspruch der Fließe eigentlich ganz stark wieder rein in diese Thematika.
00:31:15: Ja, oder umgekehrt ne?
00:31:17: Umgekehrт wenn man Hab das jetzt nicht.
00:31:22: Ich hab's eher im privaten Kontext schon gehört, dass man vielleicht mit einem neuen Partner zusammenkommt oder Partnerin und die ernährt sich ganz anders oder geht zum Beispiel super gern ins Gasthaus ja?
00:31:32: Und plötzlich fängt man damit zu gehen natürlich und eigentlich tut es ihm gar nicht gut, dann passen wir seine Ernährung dem Partner oder der Partnerin an Ja!
00:31:41: Und ob wird ein Stück weit sein ist wohlgefühls für diese Beziehung.
00:31:46: Oder Frauen
00:31:50: Kochen.
00:31:52: Da gehört unsere Oma, hat auch dazu gehört für all die Bedürfnisse von allen.
00:31:55: Also der eine ist vegetarisch und andere vegan, der dritte hat da spezielle Ernährungsrichtlinien und man kocht
00:32:03: für
00:32:04: verschiedene Leute fünf verschiedenen Gerichte und was isst man selber?
00:32:08: Die Reste ja!
00:32:09: Und überlegt sich gar nicht, was hätte ich eigentlich gerne gehabt heute?
00:32:12: Also diese Sachen sind so klassische Opferungsthemen.
00:32:18: Also Ernährung ist schon auch ein großes Feld, was das angeteilt hat?
00:32:21: Ja weil es natürlich auch sehr viel für Genuss steht und ja für viele Lebensfreude geben kann und gleichzeitig eben aber auch in die andere Richtung gehen kann wenn man da die eigenen Bedürfnisse nicht hört, nichts sieht, die anderen immer voran stellt Genauso wie du es gerade gesagt hast mit dem Restaurant.
00:32:44: Sagt ihr, wo ihr hingehen wollt?
00:32:46: Und dann sitzt du dort vielleicht mit Bauchwehren und vertragst nichts von dem ... Aber weil da halt auch wieder dieses Thema reinkommt was wir vorher besprochen haben mit diesen, dass viele Menschen einfach Angst haben vor Beziehungsverlust und deswegen sich selber auch hinten anstellen.
00:33:00: Ja.
00:33:01: Und das ist auch wieder, das zeigt sehr schön, dass irgendwo eben... Dass es keine ultimative Lösung gibt sondern immer nur Situationen abhängige Lösungen, dass man vielleicht mit der einen Gruppe versucht das gar nicht anzusprechen.
00:33:15: Aber mit dem Partner vielleicht schon.
00:33:17: oder man sagt ja heute ist es mir egal weil ich einfach gerne die Gesellschaft dieser Menschen habe und dann nehme ich ihn kauft, dass sich dann halt dort nichts findet in dem Restaurant oder was auch immer.
00:33:28: also das zeigt sehr schön Es gibt ja keine Richtlinie von wegen, du solltest immer deiner Ernährungsdings treu bleiben.
00:33:36: Damit du da nicht abfallst vom Weg und dann muss man halt jeder Essen sein, Ladung ausschlagen oder was auch immer.
00:33:44: Das ist das Leben einfach vielfältiger.
00:33:49: Und die Antworten auf diese Fragen sind vielfaltiger.
00:33:52: Ja genau!
00:33:56: Ja, und auch in meinem Kontext, ja weil du jetzt deine Arbeit ansprichst.
00:33:59: natürlich kommt das auch sehr oft vorher bei meinen Arbeiten.
00:34:04: Kaschakroniklesen zum Beispiel, was im Vorleben geht, wo man auch Dynamiken sieht zwischen zwei Menschen vielleicht die man auch in diesem Leben hat da kann es schon vorkommen dass der Aufopferungsthematik drinnen ist.
00:34:17: Ja, ich sehe das ja schon und ich weiß es.
00:34:21: Und trotzdem mache ich immer alles für diese eine Person zum Beispiel oder... Das ist natürlich auch ein Blickwinkel der jetzt vielleicht für viele weit hergeholt ist aber der schon
00:34:33: auch
00:34:34: in der Rolle spielen kann.
00:34:35: also wenn dann das auffällt dass es da so komische Dynamiken gibt im bestimmten Beziehungen kann das auch sehr helfen, dass man da diese Blockaden löst dass mit dieser Arbeit auch sehr gut auflösen kann oder lockern, ja?
00:34:54: Oder dazu beitragen.
00:34:55: Dass es dann in Zukunft leichter fällt vielleicht nein zu sagen, zu dieser Person oder sich selbst einfach mehr zu spüren, das man weiß was man will, oder was man nicht will.
00:35:08: Ja, das ist ein sehr spannendes Feld weil das bedient natürlich oft, das sagen wir eher auf den Folgen.
00:35:14: wenn man so das Gefühl hat da steckt irgendwas gewaltig und man weiß einfach nicht mehr weiter, dann kann sich das sehr sehr lohnen da mal in die Richtung zu schauen.
00:35:27: Ja und wir freuen uns wenn ihr uns vielleicht auch eure Gedanken teilt dazu und uns vielleicht ihnen auch in den Kommentaren schreibt wie ihr das ganze Thema seht.
00:35:37: weil es ist ja schon wirklich ein tricky thema zwischen Okay, ich schaue nun mal auf mich und selbst liebe.
00:35:43: Und was brauche ich?
00:35:44: Und hinzu okay wo ist das aber auch irgendwie komisch und nur mehr egoistisch?
00:35:51: und kann unsere Gesellschaften überhaupt weiter existieren?
00:35:54: ja es ist einfach ein total spannendes Feld
00:35:58: und
00:35:59: ja wir hoffen dass wir euch wieder bisschen Stoff
00:36:03: zum
00:36:03: Nachfühl nachdenken gegeben haben und freuen uns sehr über Bewertungen darüber, wenn ihr unsere Podcast folge teilt.
00:36:10: Uns eben Kommentare schreibt!
00:36:12: Wir würden uns sehr freuen und meldet euch gerne, schaut auch gern auf unserer Website www.narishoso.de.
00:36:20: Das ist jetzt ja unser ganzes Angebot meiner Einzelberatung unter Katharina ihre Einzel-Sessions.
00:36:28: Dann freuen wir uns, wenn ihr nächste Woche wieder dabei seid.
00:36:32: Wünschen euch noch einen schönen Tag!
00:36:36: Alles Liebe und
00:36:37: bis bald!
00:36:38: Ciao.
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