148 | Vertrauen in den Körper, obwohl er mich im Stich lässt?

Shownotes

Heute sprechen wir über Körpervertrauen bzw. das Fehlen davon. Im Podcast reden wir oft darüber, dass man wieder lernen kann, dem Körper zu vertrauen. Aber wie soll das gehen, wenn die meisten von uns eher die Erfahrung machen, dass man gerade dem Körper nicht vertrauen kann? Er wird krank oder funktioniert nicht so, wie wir es gerne hätten, verändert sich im Laufe des Lebens immer wieder, hat nie die Form, die wir uns wünschen, braucht ständig etwas und altert und verfällt schließlich. Also wenn wir ehrlich sind, haben wir doch eher das Gefühl, dass der Körper uns oft im Stich lässt. Wie immer schauen wir aber genauer hin! Wo liegt die Ursache für dieses Misstrauen in unseren Körper? Und was passiert, wenn man die Frage umgekehrt stellt: Kann dein Körper dir vertrauen? Oder lässt du ihn oft im Stich? Hör rein und erlange einen neuen Blick auf dich und deinen Körper!

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Schreib uns gerne, wenn du Fragen hast rund um das Thema Selbstfindung, Ernährung, Gesundheit, Embodiment und Co. Wir beantworten sie dir gerne in einer der nächsten Podcast-Folgen. office@nourishyoursoul.at

Transkript anzeigen

00:00:04: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen

00:00:05: Folge von Maricious Soul mit Paula und Katharina.

00:00:09: Wir sind zwei Kursinen, wir sprechen in unserem Podcast ganz viel über ganzheitliche Gesundheit,

00:00:14: über ernährungspsychologische

00:00:15: Themen, über Spiritualität und Embodiment und alles was uns irgendwie bewegt im alltäglichen Leben auch in unserer Arbeit.

00:00:26: Die Katharina arbeitet medial und astrologisch als Yoga-Lehrerin und ich bin KBNI-Therapeutin, arbeite viel ernährungspsychologisch.

00:00:36: Und... Bin die Ethologin?

00:00:38: Genau!

00:00:40: Heute haben wir wieder ein super cooles Thema für mich, was total wichtig ist zu besprechen.

00:00:44: Ja, das

00:00:45: wieder alle Bereiche irgendwie so überschneidet auch.

00:00:49: Und zwar, wir sprechen ja oft hier im Podcast darüber, dass man lernen muss, wieder dem Körper zu vertrauen.

00:00:55: Aber Die meisten von uns machen ja im Laufe des Demens mehrmals die Erfahrung, dass man den Körper eben nicht vertrauen kann.

00:01:02: Sprich das er nicht macht was wir wollen und darüber sprechen wir heute.

00:01:08: Also das Körpervertrauen bedeutet nicht gleich der Körper Macht was ich will und daraus entsteht oft so ein Frust oder eine Wut oder eine Resignation.

00:01:21: Alles mögliche entsteht draus.

00:01:23: Und wir haben uns gedacht, das müssen wir uns genauer anschauen?

00:01:26: Was meinen wir einerseits wenn man sagen Körper vertrauen und andererseits was versteht man darunter?

00:01:33: ja und warum ist es oft so?

00:01:35: eine Quelle von eigentlich Ja, fast so ähnlich wie bei der Manifestationsfolge.

00:01:42: Dass man das Gefühl hat, man versagt er irgendwie ja?

00:01:47: Es klingt so leicht!

00:01:49: Aber im Alltag gelebt ist es oft genau die Umgekehrterfahrung, dass man sich zum Beispiel eben nicht so fühlt dem Körper, wie man sich gerne fühlen möchte oder dass man krank wird, obwohl wir alles unter Anfangszeichen ... richtig macht oder dass der Körper sich verändert, sodass man es eigentlich nicht möchte.

00:02:13: Oder dass er irgendwas nicht mehr kann oder überhaupt nicht kann was man gerne können würde.

00:02:18: also da sind ganz viele Themen drinnen wo man glaube ich im Alltag sehr viel Frustration und ja auch so Versagensgefühle vielleicht hat.

00:02:32: Wir schauen uns das genauer an.

00:02:35: Ja, ich glaube es kennt jeder so ganz klassische Beispiele.

00:02:38: irgendwie okay wenn ich genug schlafe dann sollte ich mich ausgeruht füllen oder wenn ich irgendwie meine Ernährung umstelle dann sollte ja jetzt ein paar Kilo abnehmen oder kein Bauch mehr haben Oder wenn ich diese und jene Nahrungsergänzungsmittel einnimm, dann sollte vielleicht sich mein Zyklus normalisieren.

00:03:01: Laut Studien tut da mal nicht.

00:03:03: Also... Hhmmm!

00:03:06: Es gibt tausend

00:03:06: solche Beispiele ja?

00:03:08: Ja ganz, ganz viele.

00:03:09: Und

00:03:10: so wie du sagst ... Ich glaube das ist viel Frustration drin weil da reden wir auch sehr oft drüber dieses Was soll ich jetzt nicht noch alles tun?

00:03:18: Jetzt mach ich eh schon alles und trotzdem wird's nicht.

00:03:22: Und dann kommt sicher, so wie du sagst ... dieses ... mein Körper.

00:03:27: Mein Körper, der funktioniert so nicht wie er eigentlich funktionieren sollte!

00:03:32: Das sieht man ja schon mal

00:03:33: am richtigen

00:03:34: Punkt und bei mir funktioniert alles anders.

00:03:38: Es wird uns halt leider auch von außen so suggeriert, aber wenn das bei dir nicht geht, dann ist mit dir was falsch.

00:03:43: Und da ist viel Verborgen in dieser Thematik und jeder kennt's glaube ich und deswegen ist es wieder einmal ein wichtiges Thema zu besprechen weil Eben normal ist, weil es jeder kennt.

00:03:57: Und weil's nur suggeriert wird als wärs bei anderen anders!

00:04:00: Ja

00:04:01: ja... und das ist immer wie du sagst schon mitten drinnen, weil ich glaube dass wir so ganz allgemein hat.

00:04:12: Ein Problem haben mit der Beziehung zu unserem Körper.

00:04:15: Wir wissen nicht genau, wie wir mit unserem Körper umgehen sollen.

00:04:21: Wir erleben es auf einer individuellen Ebene, aber das ist schon sehr kollektiv und historisch auch verankert in einer Geschichte.

00:04:28: Also dieses... Hier in Europa dieses Geist über Materie, Zeitalter der Aufklärung ja alles also auch religiös, Körper ist Sünderkörper ist etwas was man überwinden sollte.

00:04:46: Das ist schon sehr tief verankert.

00:04:48: Dass eben der Geist mehr zählt als das der Körper.

00:04:51: und es übersetzt sich auch dahingehend, dass man glaubt wenn man etwas will dann soll's auch so funktionieren im Körper ja?

00:04:59: Also ... Der Kopf bestimmt und der Körper hat zu folgen.

00:05:04: Und gleichzeitig sehen wir irgendwie den Körper als Maschine fast wie du sagst Es soll also funktionieren Und ich persönlich find's ja ganz, ganz spannend.

00:05:17: Weil wir haben da eben so eine Distanz zu unserem Körper.

00:05:20: Ja es soll funktionieren eigentlich ist er lästig.

00:05:25: Eigentlich streben wir mehr danach dass man immer geistiger werden also auch im Alltag.

00:05:34: jetzt mit den ganzen Devices und der digitalen Revolution und so gleichzeitig und das finde ich sehr spannend identifizieren wir uns oft sehr stark mit dem Körper.

00:05:47: Wie du sagst, wenn was nicht funktioniert dann ist es meine Schuld und dann habe ich versagt!

00:05:52: Wenn der Körper, weiß ich nicht, irgendetwas hat einen Schmerz oder irgendwie ... Wenn ich mir das Bein gebrochen hab und nicht gehen kann ein paar Wochen oder was auch immer, dann projiziert man das sofort auf Ich bin nicht gut oder ich hab versagt, ja.

00:06:08: Ich find diesen Zwiespalt dieses ... Das ist wirklich Paradox!

00:06:11: Einerseits identifizieren wir uns gar nicht damit.

00:06:13: Es soll funktionieren, das sind Maschine und andererseits nehmen wir es total persönlich wenn irgendwas im Körper nicht funktioniert so wie wir denken.

00:06:21: Ja, das

00:06:22: stimmt.

00:06:23: Also das ist schon ... Ich finde das voll spannend weil deswegen ist es auch so schwierig da überhaupt eine Beziehung aufzubauen, weil man sich da wieder durch viele Schichten durcharbeiten muss als Individuum oft an eine Grenze stößt, weil man eben auch mit so vielen kollektiven Sachen ständig konfrontiert wird.

00:06:43: Also man kommt ja gar nicht dazu wirklich seinen Körper zu spüren oft, dass so viele andere Stimmen und Meinungen da herum schwieren.

00:06:53: Ja also ich finde das ist Ja, wir haben jetzt auch keine Lösung.

00:06:58: Weil es eben so komplex ist.

00:06:59: aber ich glaube darüber zu sprechen hilft schon wenn man sich eben oft alleine fühlt und weil wir auf keinen Fall irgendwie vermitteln wollen ja man muss nur dem Körper vertrauen.

00:07:12: Wenn man gar nicht weiß was bedeutet das eigentlich?

00:07:14: Also wie soll ich den Körper vertrauen wenn ich mir denke ja jetzt geht's ja und drei Tage später bin ich eben supermüde und kann nicht aufstehen oder ... bin krank, oder was auch immer.

00:07:25: Oder hab zugenommen, obwohl ich abnehmen wollte oder was doch immer das Thema

00:07:28: ist.".

00:07:28: Ja?

00:07:29: Also ...

00:07:30: ja, schwierig.

00:07:31: Und deswegen ist es wieder dieses ... Ist es natürlich wieder tiefgreifender nicht einfach okay, vertrauen einfach, dass das schon jetzt so das ... also schon vertraut, dass es irgendwo eher das Vertrauen, dass der Körper jetzt das einzig richtige tut in dem Sinne Also der Körper ist ja nicht bestrebt, wie du sagst einfach einer gewissen Anforderung zu folgen.

00:08:02: Sondern zu zeigen was für ihn gerade nicht stimmt und er zeigt es.

00:08:13: Das Gemeine ist natürlich wir wollen in unserem Verstand alles kontrollieren und gehen dann natürlich irgendwie auch auf die Suche nach einer Lösung, welches Puzzlestück man vielleicht noch nicht gefunden hat.

00:08:26: Und diese Puzzle-Stücke sind aber halt oft ... Also was ich damit sagen will ist es geht oft um diese Zuwendung zu sich selbst und nicht so dieses Okay.

00:08:38: Oft wollen wir alle immer noch mehr.

00:08:41: Was können wir noch mehr tun?

00:08:42: Wir suchen's im Außen und wir suchen nach Lösungen.

00:08:46: ja wie ich es vorgesagt habe, zum Beispiel okay da muss sich vielleicht nur noch gesünder essen oder noch die Kapsel schlucken oder mich noch mehr bewegen.

00:08:56: Und vielleicht will der Körper in dem was er gerade zeigt halt einfach nur mal gehört werden und gesehen werden.

00:09:04: und das ist unsere riesige Herausforderung weil wir natürlich einfach nicht so in so einer Welt leben, wo das im Vordergrund ist ja dass wir uns zuwenden.

00:09:15: Dass wir uns vielleicht Ruhe und Rast gönnen weil ich glaube ganz oft ist dahinter dieses Thema.

00:09:22: also nicht dieses mehr macht es besser sondern weniger wird's besser machen glaub ich sehr oft bei so Symptomatiken oder wenn man immer wieder krank wird, ne?

00:09:32: Oder wenn immer wieder Unfälle passieren.

00:09:35: Oder wenn irgendwas sich einfach nicht gleichgewicht bringen lässt ist es oft, dieses weniger ist mehr.

00:09:42: Glaub ich ja!

00:09:43: Es geht viel um diese Zuwendung zu sich selbst und das meinen wir eigentlich, wenn wir sprechen von Vertrauen im Körper.

00:09:53: Aber es ist so wie du sagst eine mega Herausforderung weil wir wollen natürlich dass es uns jetzt gut geht und diese Ungewissheit vielleicht auch nicht zu wissen, wann wird's besser?

00:10:05: Wann trägt das Früchte ... Trägst du überhaupt Früchten durch?

00:10:13: Ist eine Riesenherausforderung im Therapie- und Therapieferlauf.

00:10:18: Damit bin ich ganz viel konfrontiert mit dieser Frustration.

00:10:23: Und ich glaube aber auch, dass das wirklich sehr tief wurzelte.

00:10:27: Weil die Grundannahme ist eben eine, die uns nicht gut tut.

00:10:32: Nämlich, dass der Körper was ist heutzutage was man optimieren kann und was funktionieren muss.

00:10:44: Die Grundannahm, dass es irgendwie einen Zustand gibt, der perfekt

00:10:49: Das

00:10:50: kann bei einem lebendigen System, also Körper ... das kann nicht funktionieren.

00:10:56: Weil wir ständig Millionen von Prozessen haben.

00:11:01: Wo Perfektion ist immer auch ein Endpunkt irgendwo ja?

00:11:05: Perfektion ist in gewisser Weise nicht lebendig!

00:11:08: Und deswegen kann diese Grundannahme, dass es was gibt wie Perfktion, ob das jetzt ... Ja ich hab die perfekte Ernährung und bin deswegen perfekt gesund oder ich habe die perfette Figur dem perfekten Lifestyle, was auch immer das ist.

00:11:23: Die Grundannahme tut uns nicht gut und solange wir das nicht hinterfragen werden wir immer einerseits in diesem Hamsterrad sein dass wir weiter tun mehr mehr tun müssen ja und das ist auch oft also eigentlich fast immer Kopf gesteuert und deswegen auch nicht im Körper und andererseits ist es einfach etwas was wir nie erreichen werden weil wir vom Körper reden und allein, dass wir hier jetzt zum Beispiel sitzen und das aufnehmen können.

00:11:49: Da müssen ja Millionen Dinge funktionieren in unserem Körper die wir gar nicht kontrollieren können.

00:11:56: Das ist so.

00:11:57: diese Dankbarkeit im Körper gegenüber eben dieses Bewusstsein dafür was der Körper für uns tut und uns ermöglicht ohne dass wir jetzt irgendwas auch aktiv tun müssen Das ist schon, das fehlt oft.

00:12:16: Wenn man immer nur nach dieser Perfektion strebt oder nach einem Zustand den wir halt erlangen möchte dann verleugnen wir irgendwie so ganz viele Realitäten wie es funktioniert im Körper und ich glaube wir wissen auch ganz viel noch nicht wie's wirklich funktioniert.

00:12:35: Und es sind natürlich auch so dass man einfach Ja, das haben wir auch schon in einer extra Folge gesprochen.

00:12:41: Dass der Fokus natürlich immer darauf liegt was nicht passt und nicht funktioniert.

00:12:47: Und deswegen...

00:12:49: Aber das ist klar!

00:12:51: Falte uns das dann auf.

00:12:52: erst dann wenn irgendwas nicht funktioniert so wie du sagst die Wahrheit funktionieren eine Billion Sachen ständig gleichzeitig dass wir am Lebens sind Und wenn dann irgendein Zahnrad nicht perfekt ineinander greift und irgendwas los ist, dann ist das natürlich super präsent.

00:13:13: Ja genau aber das ist dann so wie du vorhin gesagt hast vielleicht schon ein Lösungsansatz dass man dann das als Symptom sieht wo man genauer hinschauen könnte ja und hin spüren vor allem also diese Sprache des Körpers okay Ich bin jetzt so müde, dass selbst in einer zwölf Stunden Schlaf mich nicht mehr wachmachen.

00:13:36: Oder halt ... ja ich bin dann trotzdem nicht Energie geladen?

00:13:40: Okay da lohnt es sich vielleicht hinzuschauen was passiert da, was sagt mir der Körper?

00:13:47: Ich brauche mehr Ruhe auch wenn ich im Kopf denke okay diese eine Nacht das muss reichen.

00:13:53: Das ist wirklich immer ein Dialog zwischen Kopf und Körper wo meistens eben der Kopf viel lauter ist.

00:14:00: Ja, genau!

00:14:01: Also ich glaube es geht wirklich darum was du gemeint hast auch dass man eben hinspürt das man sich die Zeit nimmt und wirklich reinspürts.

00:14:10: Was braucht der Körper?

00:14:11: Weil er sagt einen mehr E. nur wir haben das alle nicht wirklich gelernt das zu decipherieren und zu sagen ok ja okay das bedeutet das für mich.

00:14:22: Ja und es geht auch wieder wahrscheinlich viel um diese Glaubenssatzthematik weil so wie du sagst Wir haben halt ein fixes Bild im Kopf, okay diese eine lange Nacht zum Beispiel.

00:14:35: Die muss reichen um mich erholt zu fühlen und das ist ja auch wieder etwas was wir uns... Ja, es muss jetzt gar kein Glaubenssatz sein aber sie sind einfach in einer Leistungsgesellschaft.

00:14:48: Das heißt der Kopf so wie du sagst entscheidet darüber wie viel Regeneration braucht der Körper.

00:14:57: Das kann nicht funktionieren!

00:14:59: Da ist die Gefühlssprache, so wie du sagst, die Sprache des Körpers und sich dazu zu wenden und dem genauso viel ... mindestens genauso viel Raum zu geben wäre einfach so wichtig.

00:15:08: Und das tun wir halt einfach nicht.

00:15:11: So wie du sagt, dass dein Kopf immer lauter ist und immer gute Gründe weiß warum das jetzt reichen muss und warum das einfach so funktionieren hat?

00:15:25: Und das so funktioniert aber einfach nicht.

00:15:27: Ja

00:15:28: und ich glaube auch, dass wir alle... Ich glaub da können wir beide uns definitiv mit reinnehmen.

00:15:36: Haben wir wirklich schon mal ausprobiert wie es ist auf Dauer auf den Körper zu hören?

00:15:41: Weil es ist meistens eine Begrenze vom Kopf eben wie du sagst festgelegte Einheit oder Zeit oder was auch immer die wir uns geben.

00:15:49: ja und in derzeit muss der Körper dann wieder funktionieren.

00:15:53: Also ich glaub, diese Erfahrung ... den Körper wirklich anders zu behandeln.

00:15:57: Eine andere Beziehung mit dem Körper zu haben und auch mit dem was er uns sagt.

00:16:02: Ich glaube die haben wir alle nicht wirklich immer nur begrenzt.

00:16:06: oder wenn wir müssen ja?

00:16:08: Wenn wir irgendwie keine Ahnung einen Unfall haben und ans Bett gefädelt sind oder so.

00:16:12: Ja ich mein selbst dann kann man eigentlich ganz gut einfach grantig sein und das überspielen aber man könnte dann leichter auf den Körper hören.

00:16:23: Ich glaube, es ist fast revolutionärer Akt das wirklich zu versuchen in unserer Gesellschaft wo alles dagegen spricht.

00:16:31: Sollst ja funktionieren auch nicht nur dein Körper sondern generell als Person muss man funktionieren die ganze Zeit im verschiedenen Bereich in des Lebens und da dann wirklich zu lernen mit dem eigenen Körper in Kooperation zu gehen als lästig zu empfinden, dass es wirklich ... Das erfordert Mut und Zeit.

00:16:56: Und auch eine gewisse Einstellung.

00:17:00: Würdest du sagen das ist so ähnlich wie immer diese Thematik?

00:17:04: Was ist Intuition?

00:17:06: Und was sind die Gedanken?

00:17:09: Es ist schon ähnlich oder?

00:17:10: Ja ja ich glaube schon!

00:17:12: Weil die Intuition ist ja auch so ein Gefühl.

00:17:15: Ja, genau!

00:17:15: Ich wollte grad sagen, das geht ja auch durch den Körper und die hören wir dann oft nicht, weil wir uns das ausrehen.

00:17:22: Und ich glaube auch, dass wir sogar weiter in der Yoga-Ausbildung haben wir auch viel ... diese Weisheitstraditionen durchgemacht und die Philosophie und so.

00:17:34: Da wurde der Unterschied gemacht zwischen Instinkt und Intuition.

00:17:37: Instinct war es animalisches.

00:17:40: Tiere haben Instinkte.

00:17:41: Äh, ich spür okay wenn das ... Keine Ahnung.

00:17:45: Ich kenn mich aus dem Tierreich aber wenn es so ist ja dann weiß dass dir jetzt muss weglaufen oder es muss ähm ... Winterschlaf machen oder was auch immer Ja?

00:17:54: Und Intuition is was von einer ähm quasi das ist ... Intuition verbindet Körper und Geist.

00:18:03: Das kommt irgendwie noch aus einer anderen Ebene.

00:18:06: Während Instinkt oft sehr körperlich verankert iß wirklich so weit gehen, dass wir mittlerweile auch verlernt haben den Instinkten zu vertrauen von unserem Körper.

00:18:16: Die Grenzen sind oft fließend ja?

00:18:17: Wir können das nicht sagen.

00:18:18: ist es jetzt instinkt wegzulaufen oder das mulmige Gefühl im Bauch wenn Menschen einem vielleicht nicht wohlgesonnen sind?

00:18:26: oder ist das Intuition wichtiges?

00:18:29: handeln wir danach?

00:18:31: Ja, und meistens reden wir uns selber raus.

00:18:34: Ich hab ein Superbeispiel dafür!

00:18:35: Jetzt

00:18:38: ist mir nicht letzte Woche passiert ... Ein super Beispiel, dass es das auch mal so richtig anschaulich macht.

00:18:44: Es ist wirklich, finde ich im Nachhinein dann immer wieder gigantisch, das dann zu reflektieren und zu checken was da in einem einfach abgeht.

00:18:51: Das ist total verrückt irgendwie... Also ich habe vereinbart, ich treffe mich mit meinem Freund in der Stadt gehen irgendwo eine Kleinigkeit essen.

00:19:03: Und ich hab mich aufs Rad gesetzt und bin halt reingradelt in die Stadt, das ist halt jetzt schon herbstlich und es war schon voll der Wind und ich habe schon ein bisschen Jacke an gehabt und so ... und da haben wir gedacht, brah!

00:19:15: Ich habe schon ewig nicht mehr so ne ... so eine richtige Rindzuppe gegessen mit dieser Einlage und das wäre jetzt genau das Richtige.

00:19:23: Das war aber nur ein Hundertstel Sekunde!

00:19:25: Ich hab das wirklich gar nicht zu bewusst wahrgenommen, ne?

00:19:29: Und dann bin ich dort, also sind wir dort gesessen wo draußen letzten Sonnenstrahlen.

00:19:34: Aber es war trotzdem ziemlich kalt und die Sonne war dann nach einer vielen Stunde auch wirklich weg und dann wird's ja schlagartig auch kühler.

00:19:41: Dann bin ich da gesessen macht die Karte auf, sehe im ersten Moment... Es gibt so eine Suppe!

00:19:49: Sofort gedanklich Nein, jetzt.

00:19:52: Weil das ist einfach was, das würde ich nie bestellen, weißt du?

00:19:55: Deswegen hab' ich den Kopf sofort so ... Na also die Suppe, nee.

00:19:59: Das von der Einlage her nah, das passt mal an ganz und ... Was gibt's noch?

00:20:05: Und dann habe ich halt so Verlaffel bestellt irgendwie und dann Callslaw und ja... Es war so arg wirklich!

00:20:16: Ich hab mir während diesem Essen Immer kälter und kälder geworden.

00:20:21: Ich bin mit jedem ... körperlichen Gefühl, dass mir Kälter wird.

00:20:25: Krantiger geworden, ich war so krantig am Ende von diesem Essen!

00:20:30: Und dann bin ich heimgradelt total krantik.

00:20:33: Ich wollte auch total schnell gehen.

00:20:36: Dann sind wir heimgeradelt.

00:20:37: Ich war im Radlerhause schon so krank.

00:20:40: Und daheim hab ich mich geagert und gesagt ja, ich versteh das nicht.

00:20:43: Warum ist sich was Kaltes?

00:20:44: Wir waren schon kalt beim Reinradeln.

00:20:46: Das

00:20:47: glaubt nicht was.

00:20:48: Und dann

00:20:49: hat eben Anna Felix gesagt, ja.

00:20:53: Was hättest denn dir eigentlich ... Also was hast du für ein Gefühl gehabt, was du essen solltest?

00:20:59: Und dann ist mir das eingefallen dass ich beim Hinradeln mir schon gedacht habe super dort gesessen bin die Suppe gesehen hab und mir gedacht hab wow es gibt sogar die Suppen.

00:21:09: Und beim Heimradeln ist mir dann auch noch bewusst geworden, hab ich mir die ganze Zeit Gedanken gemacht, was ich mit der Heim jetzt machen könnte.

00:21:16: Ich hab mir gedacht, ich könnt meine Haferflogen-Suppe machen!

00:21:20: Dann ist mir das echt im Nachhinein bewusst geworden dass die Superdauer präsent war als körperliches Gefühl von da würds mich hinziehen und ich habe mir die aus allen möglichen Gründen weggerähter diese Suppe

00:21:34: und

00:21:34: war am Ende total

00:21:36: unbefriedigt ins Gelände.

00:21:40: Und das etwas, ich glaube man kann es nicht genug schulen.

00:21:43: Ich glaub dass wir... Also hier by the way, ich helfe Menschen genau mit solchen Thematiken und es ist einfach normal, dass einem das passiert und da sieht man wie man ständig das noch besser schulen kann, in Körperkontakt zu bleiben.

00:22:03: Diese Impulse ... weil es ist ja im Nachhinein ist vielleicht klar, aber währenddessen waren das ganz kleine schnelle flüchtige Gedanken, die ich gar nicht wagen ... also Gefühle eigentlich nicht wahrgenommen habe.

00:22:16: und ich hab das dann so spannend gefunden im Nachhinheim.

00:22:21: Und ich glaube, wenn man das schult, kann man so viel mehr Zufriedenheit und Körperverbundenheit ... und ein gutes körperliches Gefühl einfach generieren im Alltag.

00:22:35: Ja!

00:22:35: Also es ist eine kleine Anarchie.

00:22:37: Das sind super Beispiele.

00:22:38: Aber das ist genau das ... Das ist ein

00:22:40: super Beispiel ja?

00:22:41: Weil man oft dann eben ... weil das so selbstverständlich ist.

00:22:44: Also solche Beispile einfach ganz oft am Tag vorkommen und man das oft nicht greifen kann.

00:22:50: Aber es macht auch klar, ich hab am Anfang gesagt, wir sagen oft Vertrau deinem Körper.

00:22:55: Die Erfahrung, die wir im Alltag machen ist oft, dass er uns bedrückt quasi und nicht vertrauen kann.

00:23:01: Dein Beispiel macht klar ... Man kann das auch mal umdrehen und sich fragen wie oft habe ich meinen Körper betrogen?

00:23:08: Im Sinne Er hat vertraut, dass ihm eine Signale gibt und ich denen folge.

00:23:12: und ich hab's nicht gemacht.

00:23:14: Weil dann kommt man drauf, die Zahl ist ... Wahrscheinlich viel, viel höher als die Zahl wo man das Gefühl hat.

00:23:22: Der Körper hat einen Betrogen verlassen was auch immer oder?

00:23:27: Ja

00:23:27: genau und deswegen ist es so etwas wo wir vielleicht auch tiefer rein spüren.

00:23:33: Weil ich war im ersten Moment ja auch krantig, weil ich mir gedacht habe.

00:23:36: Jetzt war doch mal mein Impuls, das wär jetzt voll nett in die Stadt zu fahren und noch was zu essen und so.

00:23:42: Und jetzt hab' ich das gemacht.

00:23:43: warum bin ich nachher krantiger als Vorhaar?

00:23:46: Und dann dieses Reinerforschen zu verstehen dass dieses Feedback, was ich jetzt hab von meinem Körper Ich bin krantige und mir ist eiskalt... ...ist das richtige Feedback gewesen Nach diesem falschen

00:23:59: Essen.

00:24:00: Und dann, wenn du da bewusst bist, kämpfst wenigstens nicht mehr gegen das Gefühl an.

00:24:04: Weil wir kämpfen ja dauernd gegen diese Impulse und Gefühle Instinkte, Institutionen, was auch immer

00:24:09: ... Ja!

00:24:11: Die

00:24:11: vom Körper kommen an?

00:24:12: Genau.

00:24:13: Und es ist in dem Moment die Lösung war, den Körper versuchen zu verstehen.

00:24:19: Ich hab's dann verstanden, warum mir jetzt kalt ist und warum ich grantig bin.

00:24:25: Und vielleicht

00:24:25: auch

00:24:26: dann... zu sagen, okay der Körper ist aber auch wirklich geduldig.

00:24:29: Das heißt wenn du dir eine Suppe gemacht hättest und dich geduscht hättet oder was auch immer warm gemacht hattest dann

00:24:36: kriegt er

00:24:36: ja

00:24:37: auch ... Genau das hab ich dann eh gemacht.

00:24:38: Ja genau!

00:24:40: Also das ist schon... Wir haben auch eine Folge schon gemacht über die Beziehung zum Körper.

00:24:44: Hört's da gerne auch noch mal rein?

00:24:46: Weil es ist eng damit verbunden.

00:24:49: Und das kann man nicht mit drei Sekunden Ein Haarmoment lernen.

00:24:56: Das muss man wirklich üben, wie du eben sagst.

00:24:58: Du beschäftigst dich taktäglich damit auch mit den Klientinnen und trotzdem ist das was immer und immer wieder üben muss.

00:25:07: Dass wir nicht meinen dass es so arg in unserer Gesellschaft zu machen weil wir da wirklich total verlernt haben.

00:25:17: Ja und ich glaube das Schwierige ist natürlich auch wenn dann irgendwas nicht funktioniert mit dem Körper, so wie wir es gern hätten.

00:25:28: Dann denken wir uns okay ich mach vielleicht diese eine oder andere Sache und solls wieder funktionieren aber so wie du sagst bis der Körper nicht mehr so funktioniert wie wir's gern hätten das passiert nicht über Nacht etwas, was über Jahre entsteht.

00:25:46: Und dann in die gegengesetzte Richtung jetzt eine gewisse Geduld aufzubringen, dass der Körper auch wieder reagiert auf Veränderungen, die wir setzen ist eigentlich klar.

00:25:59: Das stimmt ja.

00:26:00: wenn man jetzt dreißig jahrelang irgendwas gemacht hat oder zum Beispiel nicht schlafengangen ist und immer bis drei Uhr früh aufwacht und dann merkt man okay irgendwie es geht nicht mehr so und der Körper gibt Signale Dann kannst du nicht durch drei Nächte zwölf Stunden schlafen, das aufholen.

00:26:18: Ja genau.

00:26:18: Also

00:26:19: das ist eigentlich logisch.

00:26:20: ja also dass diese Geduld braucht man.

00:26:25: Und deswegen vertrauen den Körper im Sinne von okay dann wäre es eigentlich der richtige Zugang schon noch zu erforschen was ich ja auch mache in den Gesprächen.

00:26:38: wo waren vielleicht auch schon ganz lange Symptome, Zeichen des Körpers.

00:26:44: Die vielleicht ein bisschen subtiler waren ... eben auf die Gefühlsebene gehen dort eher okay.

00:26:50: wie oft hab ich mich vielleicht nicht so gekümmert um einen Körper ignoriert, die Bedürfnisse, die ich gehabt habe und so weiter.

00:26:58: dann wird eh oft relativ klar dass das schon sehr lange Zeit der Körper zurückgesteckt hat.

00:27:10: Das ist ...

00:27:13: manchmal weiß man es ja auch ganz genau.

00:27:15: Und kann aber auch im Kopf keine Lösung finden, wie das anders gehen soll.

00:27:19: Wenn ich drei kleine Kinder hab und weiß, ich brauch Schlaf?

00:27:23: Ja!

00:27:24: Da sind wir wieder bei der Frustration.

00:27:26: und wenn man das dann hört, vertraut er im Körper, dass man sich denkt, okay, netter Rat, aber das bringt mir jetzt nichts.

00:27:37: Und das muss man natürlich auch ... mit einbeziehen.

00:27:41: Und trotzdem, ich glaube die Einstellung sich selber eben wichtig zu nehmen seinen Körper auch da geht es ja auch darum der Körper Weisheit Raum zu geben.

00:27:52: wie sehe ich meinen Körper ist das eben nur etwas was funktionieren muss oder Ist Es Ein Teil von mir ein ganz ganz wesentlicher teil der auch weisheit besitzt was definitiv der Fall ist?

00:28:04: Ja Oder auch dazu gehört für mich auch dass man weiß eben so diese Situation mit den drei kleinen Kindern zum Beispiel.

00:28:13: Es gibt Zeiten, wo ich einfach dankbar sein kann dass der Körper funktioniert, wo alles zusätzliche nicht gerade Raum hat.

00:28:21: ja auch das ist Teil des menschlichen Lebens.

00:28:25: es geht nicht immer darum alles irgendwie zu optimieren und zu perfektionieren.

00:28:32: manchmal ist es perfekt wenn man eben seinen Alltag irgendwie hinkriegt Und irgendwie, ja.

00:28:39: Das muss jetzt nicht die perfekte Morning-Routine sein oder so.

00:28:43: Also das wird uns ja so suggeriert und das führt uns paradoxerweise auch wenn eine Beschäftigung mit dem Körper extrem unwohl ist, führt uns trotzdem das oft weg von Körper her weil es wieder irgendwelche Ratschläge von außen sind wie du auch gesagt hast.

00:29:00: Also da wirklich hinzuhören und sich vielleicht ... anders mit dem Körper zu beschäftigen und auch zu sagen, okay was bedeutet Vertrauen?

00:29:10: Und eben vielleicht auch den Kopf dazu nutzen.

00:29:15: Ich atme!

00:29:17: Ich kann mich bewegen ich kann sprechen, ich kann schlafen.

00:29:21: all diese Dinge ja mein Körper verdaut alle diese Dinge die automatisch passieren da kann nicht meinem Körper vertrauen und dort wo es nicht kann lohnt sich besser hinzuschauen.

00:29:34: Also, es hat viel mit der Einstellung zu tun.

00:29:36: Wie seh ich ... oder die Beziehung eigentlich zum

00:29:40: Körper?

00:29:41: Ja und so wie du auch in einem Beispiel gesagt hast mit einer Mutter, die einfach immer müde ist und sich nicht erholen kann, da geht's ja dann auch viel darum, das auch so zu drehen und zu sagen, ah okay, ja!

00:29:55: Ich hab wenig Schlaf.

00:29:56: Ist gleich.

00:29:57: Ich bin müde.

00:29:59: Das is eine ... Anpassung, also eine Reaktion des Körpers auf die Umstände.

00:30:05: Das ist ja auch Vertrauen.

00:30:06: Mein Körper reagiert so wie es normal ist.

00:30:09: Stimmt

00:30:10: guter Punkt.

00:30:11: Und dass es in dem Moment dann eher darum geht, glaube ich zu versuchen nicht diese Frustration gegen den Körper zu wenden.

00:30:21: Dieses Warum bin ich jetzt?

00:30:24: Warum kann ich nicht besser funktionieren?

00:30:28: Viel geht's hier einfach darum.

00:30:30: Also sozusagen okay...

00:30:32: Ja,

00:30:33: ich bin müde.

00:30:34: Es ist klar dass ich müde bin.

00:30:35: es ist normal das ich müder bin.

00:30:39: So wie du sagst da kann man die Gedanken ja total auf eine total positive Art und Weise nutzen sich auch aufzuzählen warum man gute Gründe hat vielleicht jetzt erschöpft zu sein oder gute gründe hat warum eine Eine gute Nacht nicht ausreicht um jetzt total fit zu sein.

00:30:56: also man kann sich da ja auch Die gedankenkraft nutzen um sich das auch zu erklären, warum man sich so fühlt wie man sich fühlt.

00:31:08: Das kann da schon sehr helfen.

00:31:09: wir nutzen unsere Gedanken oft leider immer so gegen uns und negativ.

00:31:13: aber es gibt so viele Möglichkeiten sich das dann ganz bewusst herzuholen.

00:31:17: gute Gründe warum es jetzt so ist wie sie ist

00:31:20: Genau was nicht

00:31:21: bedeutet dass es gut so ist Aber einfach

00:31:23: ... Ja ja, ja,

00:31:25: aber Sie sind

00:31:26: sich hinarbeiten zu dem Vertrauen weil man verliert ja auch so viel Energie Wie du sagst, wenn ich sage, wow mein Körper sagt mir, ich bin müde.

00:31:34: Weil ja ... Ich hab die letzten Jahre nicht durchgeschlafen.

00:31:39: Dann kann ich auch sagen Ja, es stimmt!

00:31:42: Und nicht oh mein Gott wieso bin ich müde und wie so funktioniert das nicht?

00:31:46: Und da verlieren wir die Energie.

00:31:49: Und natürlich ist das auch ein hoher

00:31:53: Anspruch.

00:31:54: Aber sie ist eine Lösungsmöglichkeit zu schauen wo geht gehe ich eigentlich gegen den Körper.

00:32:01: Und wo könnte ich es mir leichter machen und dem Körper mehr vertrauen, egal was er mir zeigte?

00:32:08: Ja genau.

00:32:11: Das mit dem Kinderbeispiel ist vielleicht ganz gut weil gerade wenn man Kinder hat merkt man ja das ganze Leben ist immer ein Wechsel aus verschiedensten Bedürfnissen von klein auf.

00:32:21: also es ist auch nicht so dass wenn ein Baby da ist, dass dann... einfach nur immer schön ist, ja?

00:32:32: Auch für das Baby.

00:32:33: Da gibt's Bauchweh, da gibt es auch nicht Schlafenkönnen was auch immer Kollegen ... Ja also das hilft vielleicht auch eben diesen diese falsche Annahme her dass es irgendwie einen so perfekten Zustand gibt

00:32:48: zu

00:32:48: durchbrechen wenn man sieht bei Kindern.

00:32:50: ich finde das halt sehr sehr schön Weil da kann man dann vielleicht auch eine Brücke zu diesem Selbstmitgefühl schlagen, aber wenn wir ein Kind ja nicht verurteilen würden.

00:33:01: Wenn es jetzt Bauchweh hat.

00:33:03: Wir selber tun das aber sehr wohl bei

00:33:05: uns.

00:33:07: Also ... Das hilft vielleicht dann auch.

00:33:11: Gerade in dem Beispiel weil wir das so genannt haben.

00:33:14: Ja, eben die Grundannahme.

00:33:16: Es gibt einen perfekten Zustand oder geht's viel mehr darum?

00:33:21: In diesem Fluss des Lebens zu sein.

00:33:23: Ja, genau.

00:33:26: Aber ja... weil ich glaube auch diese Erfahrung, diese frustrierende Erfahrung, dass der Körper eben nicht so funktioniert.

00:33:36: Eigentlich das Bedürfnis dahinter ist ja auch komplett am Leben teilzunehmen und man kann es dann aus irgendeinem Grund nicht.

00:33:45: Das heißt eigentlich ein schönes Bedürfen ist dahinter und es entsteht dadurch so viel Frust, weil man eben irgendwie denkt es muss anders sein.

00:33:59: Es lohnt sich wirklich dahin zu schauen, wie sehe ich meinen Körper?

00:34:02: Sehe ich das als Maschine die funktionieren soll muss habe ich eine Verbindung zum Körper?

00:34:10: Wie oft kann ich ihm vertrauen in wie vielen Dingen.

00:34:14: Wie oft kann er mir eigentlich nicht vertrauen, so ja?

00:34:17: Also diese Dinge führen einen dann schon weiterhin zu sowas was wir eben sagen immer mit Körpervertrauen und Weisheit.

00:34:25: Und wir haben diese Übung ja auch schon einmal erklärt oder du Katharina?

00:34:30: aber ich glaube an der Stelle ist es auch eine super gute Erinnerung an diese Übungen dass man einem Brief vom Körper an sich schreibt.

00:34:44: Ich glaube, dass das nämlich super gut funktioniert.

00:34:47: Wenn man jetzt auch zum Beispiel so wiederkehrende Symptome hat

00:34:50: z.B.,

00:34:50: ja egal was es ist.

00:34:54: Was einem vielleicht schon länger begleitet, wo die Frustration schon sehr groß ist und man vielleicht viel ausprobiert hat und es fruchtet nicht.

00:35:01: Ist es eine sehr schöne Möglichkeit, es einmal fließen zu lassen?

00:35:06: den Körper sprechen zu lassen quasi.

00:35:09: Und mal zu schauen, was kommt denn da?

00:35:11: Kommt da vielleicht etwas, was man jetzt in den Gedanken noch nicht durchwälzt hat oder sich freut, dass er einmal zu Wort kommt und ... Ja das ist einfach ein ganz freies Schreiben.

00:35:30: Also es geht eigentlich

00:35:30: darum, einfach drauf loszuschreiben.

00:35:33: genau so Man kann das beginnen irgendwie mit ... lieber Körper.

00:35:38: Was möchtest du mir sagen?

00:35:40: Und dann, um vielleicht sich so einzustimmen, dass jetzt der Körper spricht und dann einfach drauf losschreiben.

00:35:47: Und viele sind fasziniert am Ende von so einem Brief, das dann durchzulesen und sehen was da rausgeflossen ist.

00:35:56: Das

00:35:58: meiste sehr tränendreich, sehr emotional.

00:36:01: Voll!

00:36:02: Aber es ... Es kann total viel Antworten geben, wenn man jetzt vor allem dazu gehört hat bei der Folge und sich vielleicht auch gedacht hat.

00:36:08: Ja, brr, aber wie komme ich da hin?

00:36:11: Oder ... ja oder ich bin vielleicht auch öfter mehr im Kopf und ... oder verkopfterer Mensch ist.

00:36:19: das finde ich eine total schöne Übung, weil man eben gleich in einer anderen Ebene irgendwie geht.

00:36:25: Weil sonst versucht man es wieder mit dem Kopf zu lösen, die mal jetzt hinten im Körper kommt!

00:36:30: Und

00:36:31: dieses ... Ja, vielleicht kurz vorher reinatmen in den Körper.

00:36:36: So wie du immer schön sagst Hand aufs Herz oder so dass man sich ein bisschen verbindet, bisschen erdet und dann einfach mal fließen lassen und schauen was da für Antworten kommen.

00:36:47: Ja probiert es echt aus.

00:36:48: das ist wirklich eine schöne schöne Übung.

00:36:51: ja

00:36:53: und kann auch helfen eben dieses Vertrauen wieder zu gewinnen wenn wir jetzt gar nicht weiß wo man ansetzen soll.

00:36:59: Ja, wir hoffen.

00:37:04: Wir haben einiges mitnehmen können und vielleicht euch auch abgeholt gefühlt.

00:37:09: ja, wenn man so ein bisschen frustriert ist mit dem Körper.

00:37:13: Und ja, wir freuen uns, wenn ihr uns Rückmeldungen gibt oder auch Themenvorschläge immer einfach runter office at nourishesoul.at oder direkt kommentieren auf Instagram oder unter der Folge

00:37:24: Genau.

00:37:25: Und wenn ihr eine Einzel-Session wollt mit mir oder der Katharina, dann schaut's gerne auf unsere Website nourishesoul.at.

00:37:31: Da ist unser ganzes Angebot drauf.

00:37:33: Unser zwölf Wochenprogramm, das läuft bereits und wir haben aber sicher auch was wieder anbieten und euch rechtzeitig sagen.

00:37:42: Aber einzelne Buchungen sind sowieso immer möglich und mediale Sitzungen

00:37:49: bei der Katharine,

00:37:50: astrologische Auch mediales Yoga-Einzel-Sessions und bei mir die etologische ernährungstherapeutische Einheiten, was sehr ganzheitlich

00:38:02: zugeht.

00:38:03: Und ja viele Ernährungspsychologie einfach auch eine Rolle spielt – so wie meinem Suppenbeispiel heute!

00:38:10: Ja genau!

00:38:13: Und dann wünsche ich euch eine wunderschöne Woche und hoffentlich bis zum nächsten Mal!

00:38:17: Danke!

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