147 | Die verschluckte Wut – Wo geht sie hin?

Shownotes

In der heutigen Folge sprechen wir über Wut. Was hat es mit dieser Emotion auf sich? Warum wird sie so stark Männern (oft als einzige Emotion) zu- und Frauen abgesprochen? Was macht das mit uns, von unterdrückten Anteilen, rebellischem Essverhalten bis hin zu Selbsthass, Autoimmunerkrankungen und Co.? Und vor allem: Was sollen wir mit all der Wut tun, wenn weder runterschlucken noch ungehemmt rauslassen guttun? Gibt es Möglichkeiten konstruktiv mit Wut umzugehen? Wie Karla McLaren in ihrem Buch „The Language of Emotions“ schreibt, gibt es sehr viele wertvolle Botschaften und Weisheiten, die sich in allen Emotionen verbergen, auch in Wut. Sie zeigt uns, was uns wichtig und schützenswert ist, wo Grenzen überschritten werden und dass wir das Recht haben, hier zu sein. Hör rein und lerne deine Wut nicht nur zu spüren, sondern auch zu schätzen!

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Schreib uns gerne, wenn du Fragen hast rund um das Thema Selbstfindung, Ernährung, Gesundheit, Embodiment und Co. Wir beantworten sie dir gerne in einer der nächsten Podcast-Folgen. office@nourishyoursoul.at

Transkript anzeigen

00:00:03: Hallo

00:00:03: und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Naricious Soul

00:00:06: mit Paula und Katharina.

00:00:09: Wir freuen uns sehr, dass wir heute wieder mit euch sprechen können, ja?

00:00:13: Dass ihr uns zuhört!

00:00:15: Wir sprechen hier ganz viel über Spiritualität, über ernährungspsychologische Themen, über gesundheitliches.

00:00:23: Ja weil ich und die Katharina, wir versuchen das zu verbinden

00:00:27: und

00:00:28: bieten daher auch gemeinsam holistische Programme an, wo man da so ein Rundumbaket hat am Betreuung mit uns.

00:00:38: Und heute besprechen wir mal einen Thema, womit wir uns eigentlich noch gar nicht beschäftigt haben in Bobcast.

00:00:45: Wo wir auch gar nicht wissen, was hinführt heute?

00:00:48: Nämlich immer das Thema Wut!

00:00:50: Genau.

00:00:50: Wir haben ja schon Folgendmacht zum Emotionsregulieren Essen oder generell zu Emotionen, aber Wut.

00:00:59: und Wut ist so eine Emotion, die momentan in unserer Gesellschaft sehr präsent ist.

00:01:08: In ihrer eher destruktiven Form würde ich mal sagen und wut ist aber gleichzeitig auch was, was vor allem Frauen extrem schwerfällt oft.

00:01:20: Wir wollen einfach über alle Facetten dieser Emotionen sprechen weil Ganz viel Energie und Kraft da auch drin steckt, die oft eben verloren geht.

00:01:31: Wenn man sich nicht damit beschäftigt oder wenn man es eben unterdrückt.

00:01:36: Und natürlich hat das einen Zusammenhang mit dem Wie man sich selber sieht, wie man mit dem Körper umgeht.

00:01:45: Wie man mit Essen umgeht und so ja.

00:01:47: also all die Themen auch von dir Baulandern, Ernährung und so.

00:01:51: Die spielt da auch mit.

00:01:52: Also man kann das wie immer nicht trennen.

00:01:56: Und ich glaube eben diese Wut ist ja auch so dass wir in einer Gesellschaft leben wo es oft sehr getrenntes Jahr wird.

00:02:06: eher Männern zugesprochen.

00:02:08: Also Männer dürfen ja ganz wenig Emotionen zeigen, aber Wut ist eine davon.

00:02:13: Und im Umkehrschluss bedeutet das oft Frauen dürfen nicht Wut zeigen oder wenn sie es tun und auch nur ein bisschen werden Sie sofort reglementiert und so rechtgewiesen.

00:02:25: Diese geschänderte Emotionsaufteilung ist einfach ein Wahnsinn!

00:02:32: Statt Wut empfinden Frauen halt oft Traurigkeit oder Angst Schmerz im Sinne von Verzweiflung, solche Sachen.

00:02:42: Und Männern wird halt oft beigebracht egal was das für eine Emotion ist die in Wut zu kanalisieren und alle Aspekte von diesen gesellschaftlichen Rollen sind halt ja.

00:02:58: also da spürt man jeder Mensch spürte es irgendwie im großen Ganzen sieht man, dass das halt nicht gerade dazu beiträgt.

00:03:08: Dass wir wissen wie wir damit umgehen und wie wir es nutzen können.

00:03:13: Und ich glaube da kann sich jeder mal fragen, wie das eigentlich auch so war in der Kindheit?

00:03:20: Wie man aufgewachsen ist?

00:03:23: Wie das schon umgegangen wurde mit mit der eigenen Wut, war das okay?

00:03:30: Konnte man das Leben als Kind oder nicht.

00:03:34: Oder vielleicht wenn mein Bruder gehabt hat ... War das anders ja?

00:03:40: Also war es da eher akzeptiert als bei einem selbst?

00:03:44: Ich glaub dass das eine Emotion ist wo viele sowieso ganz schwer damit umgehen können und so wie du sagst Frauen oder bei Mädchen noch viel schwerer, weil es ist schon sehr in den Köpfen dieses ... Ja das schickt sich ja jetzt auch nicht so.

00:04:02: Wenn ein Mädchen da jetzt komplett ... wie soll ich sagen?

00:04:07: Die Kontrolle vielleicht verliert's so, gell?

00:04:10: Und ich glaub dass wir da schon extrem tief geprägt sind, weil ... ja sicher tut sie soviel und wir verändern uns, wir beschäftigen uns immer mehr damit.

00:04:20: aber wie wir aufgewachsen sind oder unsere Eltern aufgewachsen sind, da waren noch komplett andere Zeiten.

00:04:26: Also ich glaub nicht dass wir das gelernt haben.

00:04:30: Dass es okay ist oder ... Das Wut auch so wie du sagst, dass da eine total wichtige Botschaft dahinter ist.

00:04:42: Wenn Wut in mir aufsteigt, dass das einfach ja ... da sein darf und was bedeutet das.

00:04:48: Und der Umgang dann damit, ja?

00:04:49: Also im Vorfeld ist schon geredet so dieses ... Okay ich nehm eigentlich wahr.

00:04:56: Da wurde jetzt eine Grenze von mir verletzt oder überschritten.

00:05:01: Ja?

00:05:04: Klar beim kleinen Kind passiert das oft.

00:05:07: Weil sie sich das Kind denkt, ah ich möchte es aber nicht so!

00:05:12: Aber der Umgang dann damit auch vielleicht im Kind zu erklären, was das jetzt bedeutet einfach und warum sich das so und so anfühlt.

00:05:20: Und wie man es dann kanalisiert?

00:05:22: Boah!

00:05:23: Also...

00:05:24: Ja.

00:05:24: Das haben wir glaube ich

00:05:25: nicht gar nicht gelernt.

00:05:27: Nein, ich glaub auch.

00:05:28: Man kann's ja auch nicht erklären wenn man selber nicht weiß, wie man damit umgehen soll.

00:05:32: Genau.

00:05:34: Und du hast gesagt, es schickt sich nicht für Mädchen oder wir kriegen das oft schon ganz früh mit dass er es sich nicht schickt.

00:05:43: Du hast gesagt, die Kontrolle verliert komplett.

00:05:46: Aber es fängt ja schon viel früher an, wenn du als Mädchen oder als Frau deine Stimme ein bisschen lauter wird.

00:05:54: Ja?

00:05:54: Wird schon ... Oh!

00:05:55: Was hat sie denn?

00:05:56: Zitzigik... Also es wird sofort reglementiert, wenn auch nur einen Funken-Wut irgendwie hast und vielleicht ist das gar nicht gut.

00:06:04: Vielleicht ist es was anderes, aber wenn es als Gut gedeutet werden kann, wird es sofort bemerkt Und eben ja nicht nur kommentiert, sondern auch reglementiert.

00:06:19: Während es wirklich bei Buben und Männern nicht so ist.

00:06:24: Denen gesteht man das mehr zu.

00:06:28: Wie gesagt beide Sachen sind schwierig weil wenn man nur Wut äußern darf das führt auch zu nix.

00:06:36: Wir wollen jetzt da nicht irgendwie in diese geschehenerte Schiene rutschen, wir wollen nur aus unserer eigenen Erfahrung sprechen und auch was man so sieht.

00:06:47: Also es gibt ja auch Studien die zeigen oder Gabo Amate sagt das in seinem Buch Autoimmunerkrankungen betreffen zu einem großen Prozentsatz Frauen und das ist eben unterdrückte Wut gegen sich selbst gerichtet.

00:07:04: also dieses Selbsthass Konklamerat an Selbstkritik und Selbsthass, was viele von uns herum tragen mit sich.

00:07:14: Das hat auch viel mit dieser Wut die man nicht äußern darf zu tun.

00:07:20: oder vielleicht darf man es auch aber trotzdem wird's dann... Man spürt die Konsequenzen sehr schnell her.

00:07:27: also dieses lieb-und-netz sein ist immer noch im Vordergrund für Frauen als erste Aufgabe.

00:07:34: Ja, weil wir eben so angepasst sind gesellschaftlich.

00:07:37: Dass es leichter scheint dann nach außen keine Probleme zu machen und diese Gefühle eher nach innen zu richten oder den Fehler, wie du sagst bei sich selbst zu suchen, sich selbst infrage zu stellen, sich selber fertigzumachen ... Oder man hätte das ja selber vielleicht anders machen können und verhindern können, dass das passiert.

00:08:03: Das Gehirn kann das ja super schnell und super einfach, dass es sofort Gründe findet.

00:08:07: Warum das jetzt doch was mit mir zu tun hat?

00:08:10: Und nicht mit dem Außen-.

00:08:13: und so wie du sagst Autoimmun bedeutet ja der Körper greift sich selbst ab!

00:08:17: Also ist schon interessant in einer Psychoneuroeminologie geht's viel natürlich auch um diese Dinge.

00:08:23: was machen so verschluckte verdrängte Emotionen Körper mit der Gesundheit.

00:08:29: Also, da gibt es Zusammenhänge und man weiß auch, dass es zusammenhängt.

00:08:34: Natürlich lässt sich so was nicht gut erforschen, dass man sagt okay genau das bewirkt irgendwie das.

00:08:39: Das wollen wir gar nichts damit sagen aber es verpufft natürlich nicht.

00:08:43: ja wenn ich das jetzt wahrnehme und zum Beispiel eine Grenze wahrnehmen von mir die überschritten wurde und ich bringe das nicht nach außen dort wo's vielleicht hingehört auch an die Stelle sondern Sondern ja, schluckt es runter oder riecht sogar gegen mich selbst.

00:09:01: Find Argumente das doch ich das Problem bin?

00:09:03: Oder ich falsch Bin.

00:09:05: natürlich macht das was mit uns und mit unserem Körper Und auch natürlich so wie du's vorher schon kurz angesprochen hast bei vielen auch mit dem mit dem S-Verhalten, wenn man das sowieso vielleicht schon Themen hat und vielleicht auch von klein auf auch da wieder vielleicht gelernt hat viele Emotionen zu regulieren.

00:09:29: über Essen kann man auch da sicher mal fragen.

00:09:34: Also deswegen ist es auch wichtig im Gespräch zu schauen welche Emotionen führen auch oft zum Emotionsregulierenden Essen.

00:09:44: Nur die Wut, die ist oft so überlagert ... dass das auch schwer ist, rauszufinden für viele?

00:09:50: Ja.

00:09:50: Dass es eigentlich die Wutt

00:09:51: ist!

00:09:52: Absolut.

00:09:54: Dann denkt man sich vielleicht ja, es ist lange Weile oder es ist das oder das.

00:09:58: aber wer weiß, vielleicht ist es eigentlich der Wut.

00:10:01: darunter liegt, dass man sich selber übergeht zum Beispiel die ganze Zeit.

00:10:05: also das ist schon sehr tricky auch überhaupt raus zu finden ob's

00:10:10: Ja, die Wut

00:10:10: ist.

00:10:12: Weil Frauen eben noch mehr weil es viele ja gar nicht das Gefühl gar nicht so gar nicht zulassen und gar nicht kennen und nie gelernt haben dass das ja total schwer ist dann auch überhaupt zu benennen.

00:10:31: Und wie du sagst na's zeigt sich oft an im S-Verhalten auf mehrere Arten auch eine riesen Quelle von Wut, die wir auch im Alltag extrem unterdrücken müssen.

00:10:45: Also bei den kleinsten Kleinigkeiten fängt das an und geht zu einem ganz großen Wutball, weil wenn man überlegt was einfach allein schon am Körper ... Ja für Ansprüche immer wieder von außen an uns heran treten, an den Körper zum Beispiel auch anders es verhalten.

00:11:11: Anders wie man ausschaut und so ja?

00:11:13: Und dann geht man eben weiß ich nicht.

00:11:14: Man muss nur oder das Instagram aufmachen oder durch die Straßen gehen und da könnte man ja die ganze Zeit wütend sein mit den Bildern zB.

00:11:21: Mit denen er konfrontiert ist und man könnte wütender sein mit diesen Messages die wir dauernd kriegen von klein auf oder man könnte sich aufregen über eben diese Ansprüche, wenn man auszuschauen hat.

00:11:37: Also das ist so vielschichtig.

00:11:40: Weil einerseits geht es oft darum, dass man sich gegen den Körper wendet weil man früh lernt, oh!

00:11:51: Es passt nicht so wie man isst und gleichzeitig will er vielleicht eine Wut raus?

00:11:58: Weil man in so einer Gesellschaft lebt wo's dauernd diese Ansprüche gibt und in Wahrheit spürt man darunter, das kann es doch nicht sein.

00:12:07: Niemand von uns wird geboren und hasst seinen Körper!

00:12:10: Niemand!

00:12:11: Das wird uns beigebracht und dann sind wir schön brav und angepasst und unterdrücken uns selbst weiter.

00:12:18: Ich glaube, wir sind das Problem.

00:12:20: Und gleichzeitig ist da diese Wut auf die Gesellschaft.

00:12:24: Also das ist wirklich schwierig wie du sagst herauszufinden.

00:12:28: was ist das jetzt eigentlich?

00:12:31: Und wenn man dann rausfindet, das ist Wut.

00:12:32: Da muss man zuerst mal schauen.

00:12:34: Weil meistens ist es ja so, dass die meisten Frauen dann zuerst einmal wütend auf sich selber werden.

00:12:38: Ja.

00:12:39: Wieso hab ich das zulassen?

00:12:41: Oder wieso kann ich meine Wut nicht kanalisieren oder spüren?

00:12:46: und da ist es so, so tricky!

00:12:48: Also wirklich ... Die Lösung ist halt auch nicht der Sprung von okay, die Wut gar nichts spülen bis Ich lasse es halt immer die ganze Zeit raus.

00:13:04: Das geht auch nicht, weil das tut auch nicht gut.

00:13:08: Jeder kennt Menschen, die in einer Tour sich aufregen und die ganzezeit nach außen diese Wut schreien ... Die wenigsten von uns möchten das so ja?

00:13:20: Und das tut ja auch

00:13:21: nicht good!

00:13:22: Also da muss man wirklich differenziert hinschauen.

00:13:24: Ja.

00:13:25: Weil du gerade gesagt hast, diese Wutt auf des Außen eben diese Ansprüche, die auf uns prallen und so weiter.

00:13:38: Ich glaube das ist eh genau das was jetzt auch so passiert gesellschaftlich, dass viele jetzt eben erkennen ah!

00:13:47: Diese Wut, die sollte ich nicht gegen mich richten sondern auf dieses System.

00:13:51: Und das ist eine mega Bewegung, die gerade stattfindet weil viele viele glaub' ich nach wie vor natürlich viele sind dort eben aber auch noch nicht, dass sie erkennen okay ... das System ist scheiße quasi.

00:14:07: Sondern da passiert eben genau das, dieses ... Warum kann ich nicht so ausschauen?

00:14:14: Warum kann Ich nicht so tun?

00:14:16: Warum schaff ich dies und jenes nicht jeden Tag?

00:14:20: Also diese Lauter-Warum-Fragen gegen einen selbst, wie du sagst... Diese Selbstverachtung eigentlich ... mega steigt dadurch.

00:14:34: Und deswegen zu erkennen, ah okay das ist ... Das Problem bin ich nicht, sondern das Außen... Ist eh schon ein Mega-Schritt.

00:14:46: Mega!

00:14:46: Der jetzt passiert.

00:14:47: Aber so wie du sagst aber man merkt jetzt ne?

00:14:50: So wow ok mit dieser Wut von den ganzen Frauen kann überhaupt nicht umgegangen werden und deswegen ist es ja gerade auch so'n mega.

00:14:58: Es sind auch solche Mega-Konflikte, weil es ist so... Okay!

00:15:03: Was passiert da?

00:15:04: Frauen sind wütend.

00:15:06: Und das ist ... Ja, da geht die Entwicklung jetzt hin.

00:15:12: Ist eigentlich gut.

00:15:13: Der Backlash

00:15:13: ist aber auch real.

00:15:15: Das darf man nicht unterschätzen von außen und gleichzeitig möchte ich's normalisieren, dass man alles zugleich fühlt.

00:15:25: Dass man diese Wut eben spüren kann die auf die Gesellschaft quasi ja, warum leben wir in so einem System?

00:15:32: Wie komme ich zu meinem Leben lang mich selbst.

00:15:35: Zu Maßregeln, zu unterdrücken und zu hassen das auch immer irgendwie zu finden dass ich nicht gut bin so wie ich bin.

00:15:41: Woher kommt es eigentlich her?

00:15:43: Und man kann auch sogar, weiß ich nicht, aktivistisch gegen dieses System ankämpfen und trotzdem innerlich immer noch dieselben Konflikte haben und immer noch denken, dass man nicht so passt.

00:15:54: Das möchte ich normalisieren weil das geht so tief einfach.

00:15:58: Und es ist eben nicht damit getan, dass du sagst okay ich weiß jetzt historisch wo das herkommt.

00:16:04: Weil wir leben ja trotzdem immer noch in diesem System.

00:16:08: Das ist sehr total eine paradoxe Situation.

00:16:13: Wenn man das erkennt wird's nicht unbedingt leichter Weil man ja trotzdem konfrontiert ist eben die ganze Zeit immer noch mit den Dingen, die man in sich ausmacht.

00:16:28: Mit denen man aufgewachsen ist vielleicht diese Ansichten und Glaubenssätze auch Gewohnheiten.

00:16:35: Man sagt vielleicht auch gewohnt sich jedes Mal runterzumachen wenn man sich im Spiel sieht oder wenn man was isst oder Hunger hat das geht ja wirklich existenziell ans ... ans Leben generell.

00:16:48: Also, das muss man mal überlegen wie vielschichtig diese Wut ist und wie alt auch.

00:16:54: ja?

00:16:55: Wenn wir jetzt wirklich bei den Frauen bleiben die Unterdrückung von Frauen... Ja also wenn man da diese Wutt zulässt, das ist ja auch was ganz ganz Altes ja Und es wird nicht unbedingt leichter weil man das erkennt.

00:17:11: und wenn man sich damit beschäftigt Und deswegen ist es, glaube ich, wichtig eine Folge auch drüber zu machen.

00:17:18: Zu sagen ja das ist alles... Wir sind jetzt da alle kollektiv überfordert damit weil okay was macht man damit?

00:17:26: Absolut!

00:17:27: Was macht man

00:17:28: dann mit?

00:17:31: Das ist eine wirklich gute Frage und ich glaub also unser Ansatz ist halt immer auch Okay, was kann das Individuum?

00:17:41: Was kann man selber tun?

00:17:45: Da fängt es immer bei einem Selbstannehmen.

00:17:47: Also dieses Zulassen der Wut, ja?

00:17:49: Und eben das haben wir schon ganz oft besprochen auch mit einem Blick der Sanftmut und auch selbst Mitgefühl anwenden direkt, während man diese Emotionen vielleicht zum ersten Mal überhaupt spürt oder zulässt.

00:18:09: Und dann ist es auch okay.

00:18:11: Es kann auch sein dass man total kompensiert und mal alles rausschreit Ja.

00:18:16: Aber eben sich damit beschäftigen und du hast vorher schon gesagt, na eine Wut die hochsteigt ist meistens hat es damit zu tun dass irgendwie eine Grenze überschritten worden ist.

00:18:28: ja also was man tun kann ist sich mit Wut zu beschäftigen auch zu sagen okay gut warum ist sie da?

00:18:36: Es hat einen Sinn!

00:18:38: Es zeigt mir zum Beispiel auch etwas mehr wichtiges

00:18:41: weil

00:18:42: ich reg mich nicht über Dinge auf die mich überhaupt nicht betreffen oder

00:18:47: die nicht

00:18:47: wichtig finden.

00:18:51: Okay, das zeigt mir was mir wichtig ist.

00:18:53: es zeigt mir auch ganz klar Nummer eins Wut ist auch ein Zeichen dass ich hier bin, dass ich ein Recht habe hier zu sein.

00:19:05: der singt sich auch viele Frauen damit schwer.

00:19:07: ja also weil das ist schon mal so okay wenn Wut in die aufsteckt was soll's machen?

00:19:14: dann Schluckst du es wieder runter?

00:19:16: Weil ich hab jetzt kein Recht, da was zu sagen oder überhaupt hier zu sein.

00:19:20: Oder ich schluck's lieber runter weil sonst bin ich in Gefahr.

00:19:24: ja!

00:19:24: Das ist auch eine Realität leider noch immer aber auch historisch gesehen.

00:19:30: Eine lauter wütende Frau ... Ja... Es wird reglementiert.

00:19:39: Hat keinen Rechts so wie du sagst.

00:19:41: Genau.

00:19:43: Ja, es ist ein total wichtiger Wegweiser.

00:19:45: Und so wie du sagst unser Ansatz ist immer, dass man sagt okay ... Boah!

00:19:52: Weil das ist ja schon eine mega Herausforderung einfach zu sagen Okay lass das Gefühl mal da sein und sitz mit dem Gefühl quasi und ... Wow!

00:20:04: Das ist glaube ich gerade bei der Wut besonders eine besondere Herausforderung weil Weil sie eine komplett andere Qualität hat, die Emotionen.

00:20:13: Wenn wir traurig sind ... Dann sind wir in einer ganz anderen Stimmung.

00:20:18: Aber wenn wir wütend sind dann in der Wut zu sagen, so jetzt zieht sich

00:20:22: mit der Emotion!

00:20:24: Das ist ... das beißt sich.

00:20:26: Das heißt

00:20:27: es ist

00:20:28: ... Puh!

00:20:31: Es ist einfach wirklich herausfordernd und ich hab auch keine Lösung dafür.

00:20:40: Ich glaube, das ist wirklich genauso wie du sagst.

00:20:42: Wichtig ist einfach einmal überhaupt zu sagen okay, dass darf jetzt da sein weil es hat einen Grund warum's mich so wütend macht und man kann eben nach hinein vielleicht drüber nachdenken.

00:20:55: Warum

00:20:55: macht mich das eigentlich so wüttet?

00:20:58: Was ist das was mir mein ganzes System meiner Seele sagen will was dann nicht passt?

00:21:07: Ja, zum Nachhinein vielleicht leichter.

00:21:10: Das ja auf alle Fälle, weil sonst wird sie schon wieder intellektualisiert und dann bist du nicht in der Emotion.

00:21:15: Und das ist ein ganz wichtiger Punkt und vielleicht auch ein Lösungsansatz, das zu spüren im Körper, weil jede Emotion hat eine Richtung.

00:21:23: Wie du sagst Traurigkeit geht nach Innen.

00:21:28: Wut ...

00:21:29: ist eine starke Bewegung nach oben!

00:21:34: Und was macht man, also da braucht man ganz viel Kraft auch um das wieder runterzuschlucken.

00:21:41: Deswegen ist es ja oft so explosiv wenn's dann rauskommt.

00:21:45: Das wirklich sehr lange quasi wie unter einem Druckkochtopf mit Gewalt unten gehalten wurde.

00:21:56: Also wenn man weiß dass jede Emotion noch eine Richtung hat fällt es dann auch leichter und dass in Körper spüren und sich bewegen.

00:22:04: Vielleicht rausschreiben, vielleicht rausschreiben.

00:22:09: Also einfach diese Bewegung der Emotion wahrnehmen und ihr folgen.

00:22:16: Und das ist ja eh schon mal total schwierig weil wenn wir uns leicht tun würden es zu erlauben dann müssten wir nicht drüber reden.

00:22:25: also weil wir gar nicht uns trauen auf diese Wut zu spülen unter anderem deswegen Weil wir wissen, wenn man da einmal anfangen könnte es sein dass man das nicht mehr so leicht unterdrücken kann

00:22:42: danach.

00:22:44: Aber Bewegung ist auch glaube ich ein guter Impuls.

00:22:49: Es ist vollkommen logisch, wir sind natürlich in meinen anderen Situationen wenn wir Wüten sehen.

00:22:52: aber wenn jetzt zum Beispiel uns was einfach schon den ganzen Tag wütend macht und wir kommen vielleicht heim und haben die Möglichkeit einfach alleine zu sein.

00:23:00: Ich glaub, es gibt nichts Besseres als ganz bewusst zu sagen so und jetzt da ... So wie du sagst... Es ist etwas was nach oben steigt, nach außen will, dass man's ... Und wenn man vor sich hinschimpft eine Stunde lang, ja?

00:23:15: Also das man sich den Raum nimmt alleine und alles ausspricht komplett unsensiert, was einen jetzt so unglaublich fühlt macht.

00:23:23: ich glaube das ist einer der besten Möglichkeiten Weil so wie du sagst, dieses Runterschlucken davon.

00:23:31: Was das Kraft kostet und dann verpufft es ja nicht in uns, ja?

00:23:35: Und deswegen dieses einfach rausschreiben ... Wenn man das nicht kann, dass man raus schreit, weil auch das, ich mein, wie viele von uns sind haben eine unterdrückte Stimme, ja!

00:23:47: Jaa...

00:23:48: Also dann ist schreiben oft vielleicht sogar leichter.

00:23:50: aber wenn ich das schon kann, dann ist das natürlich dieses Rausschimpfen sicher noch besser.

00:23:56: Ja, absolut.

00:23:56: Und bewegen dazu sicher auch unglaublich gut, schütteln, danzen, abschäken... Also ich glaube dieser Raum den allein zu haben das ist einfach goldweit wenn man sich den dann nehmen kann dass es eben nicht so wie du sagst vielleicht auch total destruktiv ist weil es dann vielleicht auch Menschen erwischt die es überhaupt nicht betrifft, weil das passiert ja auch oft.

00:24:18: Das ist genau die, wie wir mit dem dann abbekommen und dann füllt ... Und dann!

00:24:22: Ist das natürlich wieder eine Megaquelle, das gegen mich selbst zu richten?

00:24:26: Oh mein Gott jetzt hab ich den schlecht behandelt und der hat das ja nicht verdient und dann richtet man's erst recht gegen sich.

00:24:33: Und da sin glaub ich diesen Raum nehmen.

00:24:36: Das is glaube ich das Beste was man tun kann wenn man das in irgendeiner Art und Weise realisieren kann.

00:24:45: Zwei Dinge, wie du sagst, das Rausschreien oder Rausreden.

00:24:49: Ganz wichtig auch fürs Halsschrakere.

00:24:51: Weil dieses Runterschlucken... Also Wut hat auch viel damit zu tun kann ich meine Wahrheit aussprechen?

00:25:00: und natürlich nicht nur das Hals-Schrakere sondern wie du sagtest, das verpufft nicht im Körper.

00:25:06: Unser Körper ist einfach Ja, der versucht es auch immer zu kompensieren.

00:25:14: Und das geht natürlich sehr gut, sehr lange.

00:25:18: aber irgendwann spürt man es dann vielleicht ja dass man eben einen Knoten im Bauch hat, dass man Verdauungsprobleme hat was auch immer.

00:25:25: also da möchte ich jetzt gar nicht so tief reingehen, da gibt's auch supergute eben auch in einer Psychoneuroimmunologie bestimmt Korrelationen zu verschiedenen Körpersystem und verschiedene Emotionen bis sie gefährlich ist, wenn man das zu eins, zu eins immer

00:25:42: macht.

00:25:43: Aber prinzipiell spürts ihr eh, man weiß es ja eh.

00:25:46: Man kann vielleicht da nicht mehr schlafen mehr, weil man sich voll aufkriegt hat...

00:25:49: Bluthochdruck!

00:25:49: ... dass er nicht rauslassen hat.

00:25:51: Ja genau.

00:25:51: Alles

00:25:51: was irgendwie auch Druck macht.

00:25:55: Das ist die eine Sache und die andere ist auch eben, wenn du diesen Raum nimmst dann eben wieder dieses Selbstmitgefühl, weil wie du sagst oft geht der Niveau gegen die Personen, die uns eigentlich am nächsten sind.

00:26:12: Also die spürts dann ja da trauten sie sich auch mal zu schreien oder was auch immer weil das natürlich auch damit zu tun hat wo wir uns sicher fühlen also vor allem eben dass immer wieder dabei als frau kannst du deine wut nur im sicheren rahmen rauslassen und da auch das zu wissen okay ja das war jetzt nicht ok dass ich da meinen Partner angeschrien hat, obwohl er nichts dafür kann zum Beispiel.

00:26:41: Aber zu wissen okay das bedeutet ich fühle mich

00:26:43: sicher

00:26:44: in der Gegenwart von dieser Person die es abkriegt hat und ich kann mich ja immer entschuldigen.

00:26:49: Und mit der Zeit wenn man dann mehr und mehr das spürt in seinem eigenen Körper was steigt hoch?

00:26:54: Welche Emotionen ist das?

00:26:55: Ist es gut und was mache ich damit?

00:26:58: Was kann ich in der Situation jetzt auch machen?

00:27:00: Wenn ich gerade unter ganz vielen Leuten bin kann ich das nicht rausschreien aber eben sich den Raum nehmen ... dann zu lernen auch, ähm... Das ist wie eine Sprache.

00:27:11: Da gibt's auch dieses Buch eben The Language of Emotion.

00:27:13: Das haben wir auch schon mal zibtiert.

00:27:15: Schreib ich auch in die Show notes von Carla mit McLaren.

00:27:18: Superbuch!

00:27:19: Also das is wirklich eine Sprachre, die man lernen kann.

00:27:22: Man kann für sich selber diese Sprache der Emotionen lernen und je mehr man es macht,... ...dass so weniger aufkommt, dass dann vor, dass man das auch gegen Personen richtet,... ...die gar nix damit zu tun haben ja zum Beispiel.

00:27:37: Ja, das ist ein voll guter Hinweis auch noch.

00:27:39: Weil ... Wach ja!

00:27:40: Das hat extrem viel mit Sicherheit zu tun.

00:27:44: Unglaublich viel und es sicher auch einer der meisten Gründe, warum Frauen sich sehr gut überlegen.

00:27:53: Ob's ... Also... Warum es viel unterdrückt wird von uns Frauen?

00:27:57: Weil wir einfach in sehr vielen Situationen uns nicht sicher fühlen können, das

00:28:01: rauszulassen.

00:28:02: Genau.

00:28:03: Und dass ... Ja, das System.

00:28:08: Und was

00:28:09: man auch oft nicht weiß ist Wüten sein bedeutet nicht gleich dass du alle anderen deiner Qualitäten alle liebevollen Qualitäten über Bord werfen musst.

00:28:20: Man kann auch mit ganz viel Liebewütend sein

00:28:23: ja?

00:28:24: Das ist eben genau das immer wieder bei Grenzen setzen, bei Beschützen was wichtig ist.

00:28:29: Das passiert mit Liebe Ja, wirksamer auch.

00:28:36: Also ich glaube einfach, wir verstehen Wut auch falsch als dieses böse Ding das man ja nicht angreift.

00:28:45: Ist es nicht?

00:28:46: Das ist eine Emotion wie alle anderen.

00:28:47: da haben wir eh schon darüber gesprochen dass Emotionen gleich wie Essen da gibt's keine Wertung alles gleich wichtig und es gibt nicht diese bösen Emotions die man unbedingt meiden sollte.

00:29:03: Also diese Trennung schafft eher Unsicherheit und Unterdrückung von gewissen Emotionen.

00:29:10: Ja, voll.

00:29:12: Und ich glaube es ist so wie du sagst mit dem Buch vielleicht auch eine gute Anhaltsmöglichkeit sich damit zu beschäftigen weil so wie vor gesagt habe ich glaub dieses Erforschen dieser Emotion auch total wichtig, weil es eben so überlagert ist.

00:29:34: Also ich glaube dass das... Ja, dass man da oft erst hinkommt wenn man auch andere Emotionen durchlauft und deswegen glaub' ich, bei solchen Dingen glauben wir halt immer, wir müssen das einfach können!

00:29:55: Und das ist glaube ich auch dieser Knoten den man hat oder?

00:29:59: Nein Wenn wir das nicht gelernt haben als kleine Kinder, dann können wir das einfach so.

00:30:05: Und es ist ja auch ... Man kann ja auch nicht vorhersehen... Also selbst wenn man's kann, muss man's immer wieder praktizieren weil man kann nicht vorhersen was einem im Leben begegnet.

00:30:15: Vielleicht bist du plötzlich in einer Situation oder gedacht du kommst nie in so eine Situation?

00:30:20: Dann hast du natürlich auch dementsprechend andere Emotionen oder eine andere Intensität an Emotion und dann musst du wieder neu lernen und dich ausrichten.

00:30:32: Und ich glaube auch, was auch ganz wichtig ist genauso wie ich vorhin gesagt habe dieses Ich möchte es normalisieren dass man beides das meistens beides oder mehrere Stars ja diese immer noch auf sich selber richten kann und gleichzeitig nach außen Ganz schwierig ist auch dieses Dass man das halten kann Wenn man es bei einem SS-Beispiel nimmt, dass man vielleicht zum Beispiel sagt, ma jetzt reicht's mir.

00:31:01: Ich rebelliere jetzt gegen diese

00:31:03: ganzen

00:31:04: blöden Essensregeln und wie ich auch schon soll.

00:31:08: Ich halte mich mein Leben lang an Dieten und ich weiß nicht was und keine Ahnung, jetzt scheiß ich auf alles!

00:31:14: Passiert ja oft?

00:31:15: Dann machten wir das... Ja, wie lange kann man das halten?

00:31:20: Das erste, was man danach macht wenn man vielleicht zu viel gegessen hat oder...?

00:31:26: Unter Anfangszeichen war es falsches, im Sinne von was Böses.

00:31:31: Was macht man dann?

00:31:33: Man macht sich selbstfertig!

00:31:35: Das heißt... ...man kann das oft nicht halten und das ist auch etwas ganz Normales.

00:31:41: Dass ich so ein Pendel bis man sich da einschwingt ja, dass ist ganz normal, dass man ihn kompensiert und sagt

00:31:47: So jetzt

00:31:47: is mir alles wurscht und dann sofort wieder in die Gewohnheit zurückfällt zu sagen Oh mein Gott, das hätte ich nicht machen sollen und oh mein Gott Und dann wieder kompensiert.

00:31:58: Das ist so das urmenschlichste Verhalten,

00:32:00: ne?

00:32:00: Ja und auch gibt's auch wieder unterschiedlichste Formen, da es eh die häufigste bestimmt.

00:32:07: oder ich verfalle eben nur in dieses ... Kompensiere vielleicht mein Leben lang also mein Lebenlang.

00:32:13: Ich über is mich jetzt einfach und ich is was ich will und da-da-da Aber aus einer Dauerwut heraus Die auch dann schlussendlich gegen mich gerichtet iß wenn ich mir damit nix gut das tut.

00:32:27: Das heißt, es hat auch wieder so viel Gesichter und wie immer liegt die Wahrheit für uns selbst, dass wir uns wohlfühlen und dass wir's nicht gegen uns richten irgendwo in der Mitte.

00:32:40: Ja?

00:32:41: Also zum Beispiel dieses ... So wie du sagst jetzt aus Wut vielleicht und ich is' was ich will oder über iß mich und keine Ahnung was Ein ... ist da jetzt einmal ein liebevoller Umgang mit einem Selbst wäre dann zu sagen, ah ja.

00:33:02: Ich verstehe das warum ich das so gemacht habe.

00:33:05: und was brauche ich jetzt?

00:33:06: Was braucht mein Körper jetzt?

00:33:07: Und was brauch ich?

00:33:10: Ja!

00:33:11: Um das dann machen zu können.

00:33:14: Wenn ich drin stecken bleibe in diesem Auswut immer so zu machen, dann eben ist es auch ein Gegenmichrichten

00:33:24: Puh!

00:33:25: Also das ist dieses Trick hier dran, dass man da schon auch genau hinzoomen muss.

00:33:31: Genau so wie du es vorher gesagt hast diese Menschen die so Dauerwüten sehen und über alles schimpfen und nörgeln also natürlich sind sie nicht gesünder.

00:33:40: Ja aber das ist eher ehrgeil.

00:33:41: Das ist eine andere Art und Weise sich selbst zu schaden.

00:33:46: Also es ist sehr tricky.

00:33:48: Deswegen

00:33:49: ist wieder eben eigentlich ein Hinweis auch drauf kollektiv nicht wissen, wie man mit Wut umgehen soll.

00:33:55: Weil wir Wut sofort mit dem assoziieren oder mit eben Gewalt oder so ja.

00:34:01: Wut als Emotion ist eigentlich was Schönes und hat viel Energie und ich glaube ganz wichtig um das auch erfahren zu können und auch diese selbst Mitgefühl dann für sich selbst zu haben und natürlich in weiterer Folge auch für andere ist wirklich glaube ich eben dieser ganz essentielle Teil, nämlich du hast ein Recht hier zu sein.

00:34:33: Es ist okay!

00:34:34: Alles an dir auch deine Wut darf da sein und das ist unglaublich heilsam wenn man es lernt, wenn man das spürt, wenn er das auch wirklich erfährt für sich, in sich.

00:34:49: Und da kann natürlich Hilfe von außen auch enorm bereichern sein wenn man plötzlich das Gefühl hat ja okay ich darf da sein, dass darf alles da sein und ich muss nicht ganze Teile von mir, ganze Emotionsklaster von mir oder riesen Anteilen von mir ständig unterdrücken damit ich ein Recht habe hier zu sein.

00:35:16: Also ich glaube, das ist schon so ein Schlüssel.

00:35:19: Weil wenn man das dann hat, kann man auch eben liebevoller mit sich selbst umgehen.

00:35:23: Dann hat man mehr Geduld mit sich und kann die Emotionen besser spüren oder ausleben.

00:35:30: Man weiß dann auch zum Beispiel ja selbst, wenn nicht voll wütend wird es ist okay.

00:35:38: Das war jetzt ok!

00:35:40: Und dann eben, wenn man das ist schon natürlich Meisterschaft und ganz weiß okay gut.

00:35:44: Das ist jetzt diese heilige Wut weil einfach eine Grenze überschritten worden ist zum Beispiel oder weil ich meine Kinder schützen musste oder was auch immer.

00:35:56: Das geht sehr an.

00:36:00: etwas ganz essentielles kommt mir vorher dass man nämlich da sein darf.

00:36:07: Wenn man das Gefühl integriert hat Dann ist es auch leichter, mit diesen Dingen umzugehen und vielleicht anders umzugehnen.

00:36:16: Und so dass man's auch konstruktiv für sich selber nutzen kann.

00:36:19: Ja.

00:36:21: Voll!

00:36:23: Ich hab auch wieder viel

00:36:24: gelernt

00:36:25: in der Frage.

00:36:27: Ich kann euch wirklich dieses Buch von Carla McLaren empfehlen?

00:36:31: Der Language of Emotions.

00:36:32: Soll ich ein kleines Stückchen davon vorlesen?

00:36:37: Da geht zum Buch demes leider auf Englisch... Aber ich glaube, das zeigt schon sehr gut wo es hingehen kann.

00:36:46: Dass man auch ein bisschen die Angst vor der Wut verliert.

00:36:52: Also sie spricht über die Botschaft im Anger in der Wutt.

00:37:00: Schön.

00:37:37: Ja Also und das ist schon eben, ja hat schon eine ganz andere Qualität.

00:37:42: Als das was wir sonst so mit Wut auserzählen.

00:37:45: Also Buch kann ich wirklich empfehlen.

00:37:46: oder einfach mal sich mit sich selber beschäftigen.

00:37:50: Was mache ich?

00:37:51: Was mach' ich immer so wenn Wut in mir hochkommt?

00:37:54: Wie spüre ich Wut?

00:37:56: Und wie erlaube ich mir Wut auch zu drücken und zu spüren?

00:38:00: Schon ganz, ganz... Wirkungsvolle Fragen die man sich selber stellen kann.

00:38:07: Schön!

00:38:08: Ja, das sind schöne letzten Worte für

00:38:10: dich mit diesem Podcast.

00:38:13: Ich glaube da war ganz viel drin was wir jetzt besprochen haben und ja vielleicht ist es eine Anregung sich die Woche zu beschäftigen oder was jetzt zu beschäftigend vielleicht einmal ganz sensibel wahrzunehmen oder die Antennen rauszufahren.

00:38:35: wenn man eigentlich so... Man wut vielleicht so ein bisschen hoch, kriegt in einem und dann einmal ganz bewusst vielleicht hin zu hören.

00:38:45: Und hinzuschauen was das jetzt eigentlich für eine Botschaft beinhaltet.

00:38:55: Ja, total!

00:38:56: Dann wünschen wir euch eine schöne Woche

00:38:59: wie immer

00:39:00: und danke fürs Zuhören und ja hoffentlich

00:39:03: bis nächste

00:39:03: Woche!

00:39:04: Bis

00:39:04: bald!

00:39:05: Tschüss!

00:39:06: Ciao.

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