133 | Verausgabst du dich? – Dann ist das dein Glückskeks!

Shownotes

Wir machen Ernst und verwandeln den Scherz von letzter Woche in eine brandneue Folge! Paula hat tatsächlich ein Glückskeks gezogen, und die Botschaft könnte nicht passender sein: „Achten Sie darauf, dass Sie sich nicht zu sehr verausgaben!“ Wie versprochen, ist genau das heute unser Thema! Warum verausgaben wir uns immer wieder oder sogar andauernd? Und warum ist es dennoch nicht gerade leicht, die Aufforderung des Glückskeks zu befolgen? Auch, wenn die Verausgabung nicht wirklich zum gewünschten Resultat führt. Warum löst die Botschaft eventuell sogar Ärger aus und was können wir tun, um zur gewünschten Erholung zu gelangen? Hör rein und lerne gemeinsam mit uns, dich nicht zu sehr zu verausgaben!

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Schreib uns gerne, wenn du Fragen hast rund um das Thema Selbstfindung, Ernährung, Gesundheit, Embodiment und Co. Wir beantworten sie dir gerne in einer der nächsten Podcast-Folgen. office@nourishyoursoul.at

Transkript anzeigen

00:00:04: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Nourish's Soul mit der Paula.

00:00:08: Und Katharina?

00:00:09: Wir freuen uns sehr, dass ihr wieder dabei seid bei unserem Podcast!

00:00:13: Ja wir sprechen hier über ganz viele gesundheitliche Themen, über Spiritualität, über Persönlichkeitsentwicklung, über alles was uns eigentlich auch so emotional bewegt und was uns vor allem in unserem täglichen Arbeiten halt auch so begegnet an Themen, weil ich bin die Ethologin und Kappen-i-Therapeutin.

00:00:34: Hab grad meinen Master abgeschlossen in Kapppen-I!

00:00:39: Dankeschön!

00:00:40: Und ja, die Katharina ist Astrologin und arbeitet medial und ja als Yoga-Lehrerin und wir verbinden eigentlich all dieses ganzheitliche Wissen.

00:00:51: Ja, sprechen wir mal ganz viel spannende Themen.

00:00:54: Und heute sprechen wir über ein sehr lustiges Thema!

00:00:57: Weil wir haben letztens in der letzten Folge, wenn ihr sie gehört habt an die CSE... Ein bisschen geschärzt.

00:01:03: ja, dass wir so eine Glückskeksfolge machen könnten.

00:01:09: und tatsächlich Paula du warst essen und hast einen Glückskekse bekommen und wir nehmen den Spruch halt und machen eine Folge raus.

00:01:20: Der Spruch ist, darf ich sagen?

00:01:22: Ja

00:01:22: bitte.

00:01:23: Was du gezogen hast war ... achten Sie darauf, dass wir sich nicht zu sehr verausgaben.

00:01:30: Ja!

00:01:30: Passt doch gut oder?

00:01:33: Das passt sehr gut

00:01:36: und ich hab so lachen müssen einfach.

00:01:38: Weil ja wie ihr wisst, wir haben wieder eine Folge, also wenn ihr die Folge gehört habt, sind wir drüber gesprochen das Familienfeier ist am Wochenende und wir gehen in den Kinderrestaurant.

00:01:48: Und ich habe natürlich schon mit einem Schmunzeln das Glückskeks ausgepackt und habe einfach so lachen müssen, dass es ein so passender Satz war.

00:01:58: Weil wir ja noch darüber gesprochen haben, dass sie diese Glücks-Keks-Botschaften dann doch wenn man sich darauf einlasst schon einen Wahrheitskern oder auch eine Weisebotschaft einmal haben können Auch wenn man das nicht so ganz ernst nimmt.

00:02:14: Aber man kann ja auch mal versuchen, es ernst zu nehmen!

00:02:17: Und in dem Moment hab ich's so nachmüssen, weil ich mir einfach gedacht habe ... Ja also... Kein Zufall dass ich diese Botschaft gezogen hab.

00:02:24: Weil ich neige definitiv dazu mich zu verausgaben.

00:02:28: und dann haben wir uns gedacht natürlich machen wir jetzt eine kleine Folge dazu zu dieser Gluck-Cakes-Botsche.

00:02:35: Und hast du sie schon gleich umgesetzt?

00:02:37: Und sich nicht verausgangst?

00:02:39: Ah ja natürlich!

00:02:43: Genau!

00:02:44: Es geht so einfach, gell?

00:02:46: Genau.

00:02:47: Das sieht man auch wieder mit dem Thema.

00:02:50: Wie einfach fällt uns das ... Dinge die wir eigentlich eh wissen und die wir vielleicht noch mal runtergerieben bekommen.

00:02:59: Wie schwer es trotzdem ist, das auch umzusetzen.

00:03:03: Aber es war

00:03:04: sehr viel los bei mir in den letzten Wochen.

00:03:07: Aber dieser Moment, wenn man dann sowas liest Auch wenn es eben eine nicht ganz ernst gemeinte Glückskeksbotschaft ist.

00:03:14: Das hat schon was, weil da fühlt man sich in dem Moment schon ein bisschen so ertappt und gleichzeitig gesehen und vielleicht auch ein bissel so erleichtert?

00:03:23: Oh ja stimmt!

00:03:25: Weil genau das ist eigentlich, was man eh hören möchte oder was man wonach man sich sehen.

00:03:29: Nämlich dass du dich nicht zu verausgabst, dass du mehr Kraft hast, mehr Ruhezeit usw.. Das ist schon etwas.

00:03:35: also dieser Moment ich finde immer so... Wenn man den ein bisschen auskostet kann es schon viel, irgendwie so ein bisschen bewegen innerlich.

00:03:44: Dass man einfach sagt ja stimmt und umgekehrt genauso wenn er was liest eben weil wir beim Kückskeks bleiben und da wäre jetzt gestanden zum Beispiel du musst dich mir anstrengen dann hat man ja auch eine Reaktion gleich drauf.

00:03:58: Und dann rückt schon ein bissel wieder innerlich vielleicht etwas zurecht wenn man sagt okay stimmt ich brauche hohe Oder nein, das stimmt definitiv nicht.

00:04:09: Ich streng mich eh schon so an oder so ja?

00:04:12: Genau es löst was in einem aus und dann weiß man eh gleich ist es... Also man fühlt dir gleich, ist das eigentlich stimmig oder hat man da so eine volle Wiederwehr?

00:04:21: Und es war eher auch total lustig weil ich jetzt hier auch sehr gerne Darokarten und Orakekarten und alles Mögliche, ich liebe das ja!

00:04:30: Und es haben alle die gleiche Botschaft gehabt.

00:04:33: Das habe ich noch lustiger gefunden, weil ich mir gedacht hab, schau das Glückskeks ... Du ziehst ja auch intuitiv einen Glücksgeks!

00:04:39: Ja, ja.

00:04:40: Also, es hat schon ... Es hat schon einen wahren Kern.

00:04:45: Mhm.

00:04:46: Und äh ... Ja?

00:04:49: Es ist so... Man kann natürlich auch überlegen was ... also wenn jetzt jemand zuhört vielleicht fühlt sich ja auch von dieser Botschaft jemand angesprochen.

00:05:00: Ja, achte darauf dich nicht zu sehr zu verausgaben.

00:05:05: Was macht das mit einem das zu hören?

00:05:07: Also da kann man ja jetzt auch rein spüren wenn man jetzt zuhört und was bedeutet das überhaupt noch?

00:05:16: also was ich schon oft höre in der auch im Beratungsalltag ist so dieses Thema Ja, mein Leben ist so.

00:05:25: Und ich hab auch so viel Stress und das war aber immer schon so ... Das ist ja eigentlich kein Stress für mich, weil es ist ja so normal, ne?

00:05:32: Mhm.

00:05:33: Und ähm ... Ja, da regle ich schon auch dann immer wieder dazu an zu überlegen und zu hinterfragen nur, dass jetzt das eigene Normal ist.

00:05:46: Ist es deswegen gesund?

00:05:48: Tut's mir deswegen eigentlich gut oder ist es vielleicht ein gewisses Muster?

00:05:52: Sind das Glaubenssätze dahinter?

00:05:55: Also, da nehm ich mich selber ja nicht raus.

00:05:57: Das ist auf deine starke Prägung auch, dass man vielleicht ... Ja, wenn ich besonders viel gibt, dann werde ich vielleicht besonders geliebt oder anerkannt oder gewertschätzt.

00:06:07: Da steckt ja ganz viel auf der Hinter, wenn dieses Muster schon mein Leben lang habe.

00:06:14: Nicht zu verausgaben für andere.

00:06:17: Und ich glaub, das betrifft ganz viele Menschen.

00:06:20: Ich glaube wir ... sind alle bis zum gewissen Grad sehr verausgabt.

00:06:26: Ja, das glaube ich auch!

00:06:28: Also wenn man das Wort anschaut na wir geben aus aber dann ist eben dieses auffüllen, dieses zurücknehmen ja das kommt halt oft zu kurz weil wie du sagst der Alltag besteht aus go-go-go und man verausgaubt sich quasi automatisch in den meisten Alltag Situationen, Arbeitssituationen, Familien-Situation und so weiter.

00:06:57: Und das ist schon so.

00:06:58: eben da kann man ganz tief schauen okay warum macht man das ja?

00:07:02: Und wie geht denn das überhaupt dass man nicht sich verausgabt?

00:07:06: also weil meistens haben wir einen entweder ...

00:07:12: voll

00:07:13: an oder voll aus, ja?

00:07:14: Also dazwischen dieses wirklich so dieses... Ich habe mich auch immer wirklich schwer getan mit dieser Botschaft.

00:07:20: Die er sehr im Yoga auch vorherrschte, dieser mittlere Weg.

00:07:26: Wie geht das?

00:07:28: Weil entweder man ist ja voll in Arbeitsmodus, ja, go-go-go!

00:07:32: Oder man ist halt zu erschöpft, dass man weiß okay, man kann jetzt nur liegen oder schlafen oder was auch immer.

00:07:38: Also der Zwischen sich nicht zu verausgaben Wie geht das?

00:07:43: Und insofern kann so eine Botschaft auch ziemlich triggern sein.

00:07:47: So, ey okay super toll ja klingt schön aber wie soll ich das machen?

00:07:51: Ich versuch es eh und dass ist ja auch dieses ständige Versuchen was uns sehr oft begegnet vor allem auch in den Gesprächen mit vor allem Frauen.

00:08:04: Wie du sagst ja das ist die Norm zu versuchen sich zu verausgaben und man verausgaubt sich ja oft ... auch in unserem ... ... Wellness-Bereich, ne?

00:08:16: In dem ... ... Wunsch,... ... dass man mehr in die Mitte kommt.

00:08:20: Ja genau!

00:08:22: Da muss ich halt noch laufen gehen... ... da muss ich noch meditieren, dann muss ich ... ... halt noch Yoga machen und dann muss sich halt noch keine Ahnung ... ... den Dankbarkeitsjournal schreiben und ...

00:08:29: ... ja, ich wollte gerade das ganz Gleiche sagen.

00:08:32: also so dieses ... ... viele Vorausgaben sich wie du sagst schon im Familienleben, im Berufsleben alles im Griff zu haben, jeden Geburtstag im Blick zu halten und Geschenke, die man besorgen muss.

00:08:47: Und der Kühlschrank muss voll sein und putzen muss man auch.

00:08:51: Ja, tausend Sachen was ihr jeder kennt!

00:08:55: Dann kommt eben genau dieses Thema obendrauf über das wir ja so viel im Podcast sprechen.

00:09:00: So wie du sagst, dann noch dieses Vorausgaben im Bereich... Freizeit eigentlich und Gesundheit und Lifestyle.

00:09:10: Weil den Anspruch muss man, also den muss man mal betrachten wie Ag der ist mittlerweile.

00:09:16: Also Freizei auch im Sinne von ja und wenn du dann freies Wochenende hast gehst du dann wohl eh wandern in dieses neue Restaurant und keine Ahnung und so weiter und sofort oder bittest ein tolles Programm vielleicht für deine Kinder Und gleichzeitig auch wieder dieses gesundheitliche ...

00:09:38: Ja, und die Selbstoptimierung.

00:09:40: Die Selbstoptmierung?

00:09:41: Genau unser großes Thema!

00:09:43: Auch körperlich, das wird immer höher.

00:09:45: dieser Anspruch.

00:09:46: Du musst irgendwie immer tippitoppi, dein Körper muss optimiert sein, dein Aussehen muss optimierend sein... Dein Leben also...

00:09:57: Also

00:09:59: diese Ausgabung steckt da überall drin, dann auch in diesen Dingen, dazu dienen könnten, dass wir wieder aufgetankt werden.

00:10:10: Und das ist wirklich tricky.

00:10:12: Es ist ein mega-tricky Thema!

00:10:15: Weil es ist ja natürlich auch in meiner jetzigen Abschluss, die ich gemacht habe.

00:10:19: In der Psychoneuroimmunologie geht's ja auch total viel um diese Longevity.

00:10:25: Also was man alles tun kann, um wirklich so richtig gesund zu sein als Mensch – was es da eigentlich alles braucht!

00:10:34: Aber es ist eben so gefährlich dass das sofort wieder ein so übersteigerter Anspruch an uns wird dass es uns krank macht, wenn ich versuche, all das zu erfüllen.

00:10:45: Dann macht's mich ja gleichzeitig eventuell nicht mehr gesund!

00:10:51: Wenn das eben zu so einem Perfektionsanspruch wird, das alles erfülle zu können, weil es ist eine ganze Menge... Enorme.

00:11:01: Und diese Szene ist jetzt halt wieder absolut ... Das ist halt jetzt Risik grad wieder das Thema, was du alles tun kannst um dich eben zu optimieren und deine Gesundheit so optimieren.

00:11:13: Und es sind alle solche immensen Ansprüche die von uns einprasseln und sich dann in dieser Welt nicht zu verausgaben.

00:11:23: Puh!

00:11:24: Aber das ist genau der Stichwort ja?

00:11:29: Weil eben achten Sie darauf, dass sie sich nicht zu sehr verausgaben.

00:11:33: Suggeriert, dass du das in der Hand hast!

00:11:37: Aber und da gibt es ein wunderbares Buch – ich glaube wir haben eh schon auch mal darüber gesprochen – The Myth of Normal von Dr.

00:11:43: Gabor Mathe, der erforscht sehr viel dazu.

00:11:47: Der sagt in seinem Buch, dass auch derselbe, der wenn er Körpernein sagt, dass unsere Gesellschaft krank ist?

00:11:58: Und das ist genau das, warum wir so verausgabt sind.

00:12:00: Wir versuchen individuell, dass auf eine Ebene zuheben immer auf eine individuelle oder es wird uns suggeriert, dass wir das machen müssen.

00:12:07: ja, dass es an uns liegt rein an uns ob wir uns eben perfekt ernähren, perfekt bewegen, perfekt ausschauen, dieses perfekte Leben haben was auch immer.

00:12:18: aber wenn wir in einem Milieu leben das krank ist sprich in einer Struktur sagen wir mal so die nicht darauf ausgelegt ist, dass man überhaupt gesund sein kann im allumfänglichsten Sinn des Wortes.

00:12:36: Nämlich wirklich sich glücklich und wohl fühlt.

00:12:43: Ja dann wird es eben genau diese Vorausgaben weil wir immer etwas hinterher laufen was gar nicht zu... Was individuell nur bedingt herstellbar ist, weil wir ja trotzdem in einer Gesellschaft leben die uns krank macht.

00:13:00: Also dass es so quasi eine ganz kurze Zusammenfassung von dem Buch eben der Myth of Normal.

00:13:05: das ist ein Mythos, dass es sowas wie normal gibt oder dass unsere Gesellschaft normal ist.

00:13:09: Es ist in Wahrheit Leben wie an einer Schieflage und wir versuchen das auf der individuellen Ebene auszugleichen.

00:13:17: Und natürlich wird auch Geschäft damit gemacht.

00:13:20: nicht zu knapp Das glaube ich auch, dass das eben ja je größer quasi die Schieflage in der Welt ist.

00:13:32: Ja, desto mehr es mir wieder trennt wird das auf einen selbst

00:13:36: zurückfallen.

00:13:37: Aber ich habe's in der Hand und da ist halt die Frage hat man wirklich ganz in der hand?

00:13:43: Also wann steigt man da raus aus dem, dass man sich selber die ganze Zeit eben fertig macht Um irgendwie noch besser zu leben.

00:13:55: Und

00:13:57: die Grundfrage

00:13:57: ist, wofür lebt man?

00:13:59: Auch das Longevity ja... Wenn du was so ne hundertzwanzig Jahre alt wirst aber ... Was is in deinem Lebenssinn, warum willst du so lange leben?

00:14:10: Wie ist die Qualität deines Lebens?

00:14:12: Genau und im Endeffekt geht es ja darum dass wir ... Da haben wir auch schon immer wieder mal darüber geredet.

00:14:22: Die Gefahr ist ja auch durch diese vielen Ansprüche, dass man dann schon fast in so einer Überforderung fällt.

00:14:33: Dass man dann vielleicht gar nichts tut.

00:14:36: Also über das haben wir ja schon ganz oft gesprochen, dass dadurch sich auch öfter stärkere Extreme rausbilden.

00:14:43: Also, dieses ... Ich bin dieser ewige Selbstoptimierer.

00:14:47: Ja?

00:14:48: Oder das ist alles ... Es züpft mich an!

00:14:50: Das ist alles Fuschaus, lasst es mich nur mit dem Ganzen.

00:14:53: Und ich tue jetzt gar nichts mehr, weil man kann eh nix mehr richtig machen.

00:14:57: Wer ist natürlich auch mir nicht selten begegnet in der Ernährungsberatung logischerweise.

00:15:01: Man hört Test, Test, test.

00:15:02: Dann sagt diejenige Test und sagt der Profi-Test dann sagt der Arzt-Tests.

00:15:05: Dann sehe ich auf Instagram hundert andere Sachen.

00:15:08: Und anscheinend kann man eh niks richtig machen.

00:15:13: Scheiß ich auf alles, um das beim Namen zu ändern.

00:15:16: Und mach einfach so wie ich will!

00:15:18: So... Ja und da haben wir ja ... Ich glaube es war auch diese Folge über den Spagat, glaub' ich auch.

00:15:25: Da haben wir viel über das geredet.

00:15:30: Dass das natürlich dann oft passiert.

00:15:31: und ich glaube was wichtig ist, dass man wieder in die Selbstermächtigung kommt im Sinne von Wo ist dieser Sweet Spot?

00:15:47: Wo ist der Bereich, wo ich weiß... Das ist jetzt für mich zu viel.

00:15:53: Da würde ich mich verausgaben und hier fühle ich mich wohl.

00:15:56: Und das ist in Ordnung für mich!

00:15:58: So wie du gerade gesagt hast, da fühlt sich mein Leben stimmig an lebenswert an, um diesen Grad zu finden.

00:16:08: Was natürlich auch eine totale Herausforderung ist.

00:16:10: aber es ist eben einfach die Gefahr da dass ich aufgrund dieser Überforderungen in der absolute Untätigkeit kippen oder in diese Rebellion schon fast und die macht mich ja oft nicht glücklich oder gesund.

00:16:22: Ja das funktioniert auch nicht.

00:16:24: Das heißt es sind immer diese Extremer indem man sich dann eigentlich Irgendwann schon recht finden muss.

00:16:31: und schauen wir uns, wo ist mein Bereich?

00:16:35: Das ist selten das was für jemanden anderen ist.

00:16:41: Wo ist es für mich?

00:16:44: Der andere kann keine Ahnung Kraftsport betreiben ich kann das vielleicht nicht.

00:16:50: Das ist so wichtig und daran arbeiten wir ja eigentlich auch immer mit allen die zu uns kommen kommen immer wieder zum selben Punkt, dass man rein spürt.

00:17:01: Dass man lernt zu fühlen wo es für mich richtig.

00:17:05: was macht mein system wirklich auch gesund.

00:17:09: bis wohin kann ich gehen?

00:17:11: wie kann ich das tag täglich abfragen so wie du immer sagst schön mit dieser kommunikationen mitten körper und den körper befragen um Ja, um eben nicht in solche Extremen vielleicht zu verfallen.

00:17:26: Die mich auch nicht ... also die mich beide nicht glücklich und gesund waren.

00:17:29: Genau,

00:17:29: genau.

00:17:30: Und ich glaub am Anfang das ist auch ganz wichtig sagen wir immer wieder dazu.

00:17:34: Ist es so dass man das oft erst merkt wenn's zu spät ist?

00:17:38: Wenn ich mich schon verausgabt hab, wenn ich keine Kraft mehr habe.

00:17:41: Und dann zu reflektieren okay was war denn das was zu viel war?

00:17:47: ja... und dann muss man halt ein bisschen nachjustieren und schauen.

00:17:52: Kann nicht was verändern, ja?

00:17:53: Kann ich mir vielleicht ein bisschen mehr Zeit nehmen und auch diese innere Stimme hören, weil eben in dieser lauten Welt, in der wir leben, da kann man nicht allen Ansprüchen gerecht werden, aber man kann lernen wieder nach Innern zu schauen und zu sagen okay das brauche ich wie du gerade so schön gesagt hast, was brauch ich?

00:18:14: oder geht es auch viel um den Körper?

00:18:15: ja grad bei Verausgabung.

00:18:17: Da gibt's ja mehrere Ebenen körperlich, emotional,

00:18:21: psychisch

00:18:23: auch Vorausgaben in Beziehung mit anderen Menschen.

00:18:28: Also wenn es zu viel ist sozial oder was passiert eigentlich ganz oft?

00:18:37: Und das sind immer mehrere Ebenen beteiligt und dann zu schauen okay was brauche ich jetzt?

00:18:42: und da ist halt wie du sagst es kann niemand abnehmen Da kann man vielleicht sich Inspiration holen von außen, aber in Wahrheit kommt man nicht drum herum zu lernen was an der Körper, der eigene Körper oder der eigene Geist die Emotionen, die da sind vermitteln möchten.

00:19:04: Weil wir haben die Antwort in uns ja, da haben wir auch schon ganz viele Folgen gemacht.

00:19:08: Dass ich mir auch wieder bei der letzten Folge vertraue deinem Weg.

00:19:12: Was ist das?

00:19:13: Ja, was ist das, was ich brauche?

00:19:17: für mich eben das verausgabende war.

00:19:19: und wie du sagst, das ist für uns alle verschieden.

00:19:23: Für den einen ist es vielleicht ein Wort, dass zu viel war, für den anderen ist es wirklich was Körperliches ja?

00:19:33: Und für den dritten ist es wieder keine Ahnung eine Lebenssituation oder so.

00:19:37: Ja

00:19:38: und was heute verausgalend sich anfühlen kann Kann's nächste Woche das Gleiche nicht verausgabend sein.

00:19:45: Das ist ja auch so subtil ...

00:19:49: Ja.

00:19:49: Also, oft ist es ja eine Summe der Dinge, ne?

00:19:53: So okay, das ist noch obendrauf gekommen und jetzt spüre ich diese Verausgabeung.

00:19:58: Jetzt ist fast so übergelaufen und jetzt geht nichts mehr bis zum gewissen Grad.

00:20:04: Geht ja viel!

00:20:06: Und deswegen ...

00:20:08: Das ist auch das was du am Anfang gesagt hast wir sind zugewohnt und zu verausgaben, dass es sich total seltsam anfühlt.

00:20:14: Weil man das nicht macht.

00:20:16: Also das ist wirklich auch was, wo man sich erst dran gewöhnen muss.

00:20:22: ja wenn das mal sich umdreht und sagt okay na ich verausgebe mich jetzt nicht weil oft spüren wir es haben wir auch schon gesagt ja spülen wir eben gleich mit Schmerz und so Schmerzt.

00:20:32: ja, erst wenn wir uns verausgaben dann spüren wir uns auch in gewisser Weise.

00:20:36: Das andere ist subtiler, ist sanfter, fühlt sich vielleicht wirklich am Anfang komisch an, wenn man auf seine Kräfte achtet und so.

00:20:44: Und auch einfach erfordert auch wieder den Mut wirklich hinzuschauen.

00:20:49: weil manchmal ist es eher eine innere Einstellung die wie du sagst ein Glaubenssatz oder so?

00:20:55: der irgendwie zur Vorausgabung beiträgt die ganze Zeit.

00:20:58: Ja, weil man glaubt, man muss noch einmal hundertzehn Prozent mehr geben und manchmal ist das aber auch was, dass man konkret verändern muss ja.

00:21:06: Manchmal ist es eben etwas Unangenehmes, was wir verändern müssen, was nicht so leicht zu verändern ist.

00:21:12: Und da kann man natürlich viel auch innerlich machen, aber im Endeffekt wenn man dann diese Situation nicht ändert, dann mit immer weiter gehen und man wird nicht rauskommen aus dieser Vorausgabung.

00:21:27: Also das sind einfach so Sachen, die wie du sagst ja also auch wieder nicht so simpel wenn man sich den Satz anschaut.

00:21:36: Es ist

00:21:39: überhaupt nicht leicht

00:21:40: eben dass die Reaktion drauf her zuerst vielleicht ist er ja stimmt ich darf nicht und dann kann man richtig wütend werden.

00:21:47: Ja super!

00:21:48: Wie soll ich das machen?

00:21:49: Ich versuche ja eh schon.

00:21:52: Es finde ich auch interessant, dass man da eigentlich viel drinnen hat.

00:21:57: Auch wie man das interpretiert ja und da ist es schon hilfreich eben auch immer wieder im großen Kontext zu sehen.

00:22:06: Das ist mein Spielraum.

00:22:09: Trotzdem wird der Leistungsdruck von außen nicht weggehen.

00:22:11: trotzdem wird die Anforderung des Berufs zum Beispiel oder der Familie oder so.

00:22:17: Die werden weniger.

00:22:19: aber okay wo ist darf ich mir selbst den Raum nehmen,

00:22:25: dass ich

00:22:26: nicht so verausgabt lebe.

00:22:28: Und da ist der springende Punkt wieder, ja?

00:22:30: Absolut!

00:22:30: Diese Zwiebeln...

00:22:32: Ja sicher weil wenn ich warte drauf das es im Außen irgendwann so wird, dass einfach nicht mehr das Gefühl hat mich zu verausgammen.

00:22:39: Das funktioniert nicht.

00:22:41: also das kann man sofort... Also das ist einfach glaube ich wichtig in der heutigen Folge die wir das besprechen Dass man auch da wieder sich denkt, ah ja.

00:22:53: Im Außen wird es sich nicht ändern die Ansprüche werden nicht durch Zauberhand weniger werden.

00:23:00: Weil viele denken dann so okay wenn das einmal abgeschlossen ist oder wenn das mal oder keine Ahnung wenn die Kinder dann nochmal draußen sind.

00:23:08: Dann wirds leichter.

00:23:09: Das ist ja eh das gleiche Thema wie wir immer wieder besprechen mit dem Wenn ich so viel Kilo abgenommen habe dann fühle ich mich frei und leich und glücklich.

00:23:16: Es ist ein ähnliches Thema Ja, die Hoffnung dann doch so hinschiebt, dass ich sage irgendwann wird sich das im Außen schon zu fügen.

00:23:26: Dass ich dann plötzlich mich nicht mehr verausgabt.

00:23:28: Das ist nicht der Fall.

00:23:30: Es ist etwas Inneres.

00:23:34: Genau das was wir jetzt gerade besprochen haben hat sehr viel mit Selbstliebe zu tun und sehr viel Körperverbundenheit zu tun muss nichts Großes sein, was uns ja auch immer wieder begegnet in den Gesprächen und was ich an mir selber auch massiv feststelle.

00:23:57: Wenn es nur ist dass du dir vielleicht einmal eine Viertelstunde nickerchen erlaubst kann das schon so eine immense Verbesserung bringen für dein ganzes Energiesystem.

00:24:10: aber wir sind ja oft einfach immer so stark in der Abwehr, dass wir uns keine Pause gönnen dürfen dass wir ja ständig ... Das ist aber noch zu tun.

00:24:20: und das, ich kann da jetzt nicht schlafen mit einem Tag oder so.

00:24:23: Und ganz viele haben uns das auch schon öfter rückgemeldet, wenn sie es

00:24:27: sich schaffen,

00:24:28: das zuzulassen in diesem Moment, wo's der Körper klar sagt, dass er das jetzt braucht.

00:24:33: Dann isst man so viel schneller wieder in einer guten Energie, also immer wieder energetischer.

00:24:43: Und wenn man sich aber immer dagegen wehrt?

00:24:47: Dann schleppt man das auf Wochen mit.

00:24:49: Diese Müdigkeit oder diese Ausgelaugtzeit, also das Ausgelagtein?

00:24:53: Oder

00:24:53: ja!

00:24:56: Und die Zeitung ist es auch so... dass wir nicht so schnell umstellen können, weil wenn man dann mal einen freien Tag hat zum Beispiel, ist man komplett unrund, weiß man nicht mit sich anzufangen, Ja, grantig.

00:25:17: Also das ist auch so... Man kommt nicht ohne diese innere Arbeit, sag ich jetzt mal aus,

00:25:25: weil

00:25:26: das sind halt diese Bedürfnisse die man in dem Moment spielt.

00:25:31: Ich wünsch mir nur dass es weniger wäre zum Beispiel und dann ist es weniger und da kommt man damit auch nicht klar, weil wir uns oft gewöhnen an einem gewissen Zustand Also diese Übergangsphasen.

00:25:45: Ja, das ist einfach unverschalten ist ganz schwierig.

00:25:49: Warum brauchen so viele Menschen im Urlaub erst einmal eine Woche fast um überhaupt anzukommen in diesen neuen Modus und wirklich in die Entspannung zu finden?

00:26:00: Oder man wird krank zuerst mal, weil der Körper

00:26:02: schon ... Oder man kriegt die Regel.

00:26:05: So wie jedes Mal wenn ich im

00:26:07: Urlaub fahre!

00:26:12: Loslassen.

00:26:13: Ja genau, ja genau und eben diese ... wie es zu sein hat, das kontrollieren wir los lassen.

00:26:22: Das ist ja auch schon im Maßgeblich auch von außen oft bestimmt ohne dass wir's wissen.

00:26:28: so hat sie zu sein.

00:26:29: Und jetzt müssen wir uns erholen da im Urlaub oder?

00:26:32: Also das darf man mit einberechnen wenn man drüber nachdenkt was einen verausgabt schnell auch zum switchen ist, dass wir diese Übergangsphase auf die Brauchung haben.

00:26:44: Dass es ganz normal ist das man sich dran gewöhnen muss, dass hier in unserem Körper einfach auch längere Zeit brauchen für die Dinger.

00:26:57: Da geist es ja sehr schnell oft!

00:27:00: Aber das muss man integrieren.

00:27:02: Das ist eben genau dieses Embodiment, von dem wir auf sprechen was braucht und bei Verausgabung ist halt immer auch der Körper dabei.

00:27:12: Über den Körper kann man wieder Energie bekommen aber wir dürfen ihn nicht übergehen.

00:27:17: Ja also

00:27:19: ja

00:27:19: das ist auch ganz wichtig.

00:27:21: wie du sagst wenn man es zur Gewohnheit macht dass man hört drauf dann verausgibt sich zumindest nicht so extrem dass man dann eine ganz lange Phase braucht, wo man sich wieder auftankt.

00:27:35: Was total legitim ist.

00:27:36: auch ja viele von uns würden das brauchen.

00:27:39: Also ich spreche wirklich von mehreren Monaten, wo es sich wieder auffüllt.

00:27:44: Weil wenn man überlegt wie viele Jahre man sich schon verausgabt, ist es ganz logisch, dass das nicht jetzt, wenn man zwei Stunden mal Zeit hat für sie aufgedankt werden kann oder auch zwei Wochen Urlaub.

00:27:56: Das geht nicht.

00:27:57: Ja,

00:27:59: das stimmt!

00:28:02: Weil du vorgesagt hast, da gehört auch viel dazu.

00:28:04: Dass man das... Also braucht wieder sehr viel innere Arbeit auch.

00:28:09: Das kann ich auch voll bestätigen weil ich war genau in der Situation eben am Sonntag.

00:28:15: Da hab' ich nur den Sonntage freikappt eben!

00:28:18: Weil ich eben von einer Ausbildung vom Münchenheim gekommen bin.

00:28:21: erst und dann war ich einfach unglaublich müde Und bin kurz auf der Couch klingen und hab schon gemerkt, ich könnte jetzt einschlafen mitten am Tag.

00:28:31: Und ... Ich einfach dann zum ersten Mal so richtig geschafft habe diesen Dialog in meinem Kopf zu beobachten, einschwach.

00:28:44: Dieses ... Jetzt kannst du nicht schlafen mittendammtag!

00:28:48: Und jetzt eigentlich solltest noch das machen.

00:28:52: Also so richtig... Aber das ist so ... eine Mega-Hilfe, wenn man schafft, das sagen wir eh so oft zu dieser ersten Schritt zu schaffen.

00:29:01: Diese Konversation überhaupt einmal wahrzunehmen und ein bisschen von der Außenperspektive zu checken was da eigentlich in einem abgeht.

00:29:08: Und ja... Das kann wirklich helfen weil man dann in dem Moment eher schafft zu sagen, stopp jetzt!

00:29:19: Das ist in Ordnung, wenn ich da einfach einschlafe

00:29:25: Ja.

00:29:26: Es ist nix anderes jetzt irgendwie überlehmenswichtig, oder so?

00:29:30: Und hast du's gemacht?

00:29:31: – Ja ja!

00:29:31: Also ich hab das dann geschafft, so zu stoppen und da bin ich eingeschlafen.

00:29:36: Ich habe eh nur halbe, dreiviertel Stunde voll tief geschlafen und dann bin ich wieder aufgewacht und ... Dann ist es mir viel besser gegangen als zuvor.

00:29:45: also deswegen braucht einfach soviel Übung auch gerade wenn man jemand isst der immer so Vollgas gibt Das einfach, wenn der Impuls dann wirklich da ist und die körperliche Zeichen auch so stark sind oder wie ich schlafe fast ein.

00:30:02: Dass man sich nicht wehren anfängt dagegen.

00:30:05: Wenn einem das auffällt, ist es immer wichtig... dass man öfter kennt, wenn man sich so innerlich wehran anfängt eigentlich

00:30:16: im Kopf.

00:30:16: Ich glaube du brauchst auch eine eigene Folge über diesen Widerstand?

00:30:20: Ja!

00:30:22: dass wir das mal besprechen, weil es ist schon sehr oft der Fall.

00:30:28: Ja also hast du gut darauf geachtet dich nicht zu verausgaben?

00:30:34: Ich

00:30:37: hab zumindest die kleinen Signale dann noch... Also sind Sie ja, habe ich dann sicher ein bisschen stärker wahrgenommen.

00:30:44: Dank dieser tollen Glücksanspruch!

00:30:50: Ja, so für die Zukunft.

00:30:52: Wenn ihr ein Glückskeks

00:30:53: ziehts

00:30:53: dann ja versuchts das mal so richtig mit einer noch ein bisschen mehr Ernsthaftigkeit um diese Botschaft zu lesen.

00:31:02: ob vielleicht doch ein kleiner Funken

00:31:04: war halt.

00:31:07: Da machen wir auch eine eigene Folge über diese Zeichen und Botschaften von diversem.

00:31:12: Ja genau unbedingt!

00:31:15: Ja gut,

00:31:16: dann hoffen wir, dass ihr

00:31:17: euch die Woche

00:31:18: nicht zu sehr verausgabt.

00:31:19: Das hoffen sie ja sehr!

00:31:21: Schreibt

00:31:22: uns gerne mit Anregungen,

00:31:23: Menschen,

00:31:25: Kommentaren – wir freuen uns immer sehr und dann wünschen wir euch eine schöne Woche!

00:31:30: Bis nächste Woche!

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