130 | Negativitätsspirale – Warum Wachstum oft unbemerkt bleibt
Shownotes
Wir widmen uns heute der Frage, warum Probleme, Ängste, Schmerzen, Krankheiten – also kurz: alles Unangenehme – immer viel mehr Aufmerksamkeit und Energie von uns bekommen als ihre Auflösung und Zustände, in denen alles passt. Was ist diese sogenannte „Negaitivätsverzerrung“ (engl. negativity bias)? Ist man ihr ausgeliefert, weil es evolutionär zum Überleben beigetragen hat? Oder kann man üben, sich dem Guten und allem, was im Leben fließt, zuzuwenden? Was bedeutet es auch für unseren Wachstumsprozess, wenn wir innehalten und uns bewusst machen, wie sehr wir uns schon weiterentwickelt haben? All diesen Fragen und mehr gehen wir in der heutigen Folge nach. Hör rein und überliste den negativitätsbesessenen Teil deines Gehirns!
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Schreib uns gerne, wenn du Fragen hast rund um das Thema Selbstfindung, Ernährung, Gesundheit, Embodiment und Co. Wir beantworten sie dir gerne in einer der nächsten Podcast-Folgen. office@nourishyoursoul.at
Transkript anzeigen
00:00:03: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Nourishes Soul mit der Paula.
00:00:09: Ja, wir freuen uns wieder mal, dass ihr mit dabei seid bei unserem Podcast!
00:00:13: Wir
00:00:13: sprechen hier ganz viel
00:00:15: über Persönlichkeitsentwicklung, Spiritualität an närrungspsychologische Themen aber auch wirklich gesundheitliche Themen.
00:00:22: Auch ja, wir decken ein großes Spektrum ab wo es eigentlich immer ums gleiche geht nämlich sich wohlfühlen im Leben und bei sich anzukommen, in den Körper zu kommen.
00:00:35: Und ja, da besprechen wir ganz viele unterschiedliche Tools oder Möglichkeiten oder auch Themen die einfach sehr viele Menschen beschäftigen und über die man aber vielleicht nicht so alltäglich spricht.
00:00:51: Ich würde sagen das ist ein bisschen unser Markt.
00:00:53: Ja stimmt!
00:00:53: Das stimmt.
00:00:54: Wo man ein bisschen tiefer geht und merkt ah dann gibt es noch Eine Ebene, die man so noch nicht betrachtet hat und so.
00:01:01: Und heute sprechen wir über das Phänomen – dass auch jeder Mensch kennt, glaube ich -, dass wir sehr oft, sehr fokussiert drauf sind wenn irgendwas nicht funktioniert.
00:01:15: Ob es jetzt ist eben wieder anknüpfen in den letzten Folgen körperlicher Schmerz?
00:01:21: Das kann man nicht ignorieren!
00:01:23: oder auch, wenn im Leben irgendwas nicht funktioniert.
00:01:26: Oder wenn man Essverhalten hat, was man nicht so gerne hat ... Das ist meistens sehr groß in unserem Fokus.
00:01:34: Und umgekehrt?
00:01:37: Wenn es dann läuft, dann läuft's und uns ist das oft gar nicht bewusst.
00:01:42: Also diese leiseren, subtileren positiven Erlebnisse, Dinge Wohl befinden und so.
00:01:56: Das falten uns oft dann gar nicht mehr auf, das läuft einfach, ja?
00:01:59: Dann funktioniert es wieder!
00:02:01: Also darüber wollen wir heute sprechen hier.
00:02:03: Und wie gesagt Schmerz, ich habe vorher schon in der Vorbesprechung gesagt, wenn man sich den kleinen Zehen wo anhaut ... und du zweht, dann denkt man wirklich die ganze Zeit an den kleinen Zähnen.
00:02:18: Wenn der kleine Zehe aber wieder verheilt ist Wie oft denkt ihr im Alltag an eure Zähnen?
00:02:25: Ich glaube eher nicht so oft, oder?
00:02:27: Also das ist ein witziges Beispiel.
00:02:29: Aber das sagt schon ... wenn die Dinge funktionieren, dann ist es ja ein Merkmal des Funktionierens, dass man sich eben keine Gedanken drüber machen muss.
00:02:38: Oh ja!
00:02:39: Aber was bedeutet das für unseren Weg, vor allem auch für unseren Heilprozess?
00:02:45: Was bedeutet das bei unserer Entwicklung, wenn wir immer nur dann das bewusst merken, wenn es nicht läuft.
00:02:53: Wenn's wehtut?
00:02:54: Ja natürlich weil wenn die Aufmerksamkeit dort natürlich auch stark liegt, dann bündelt es natürlich auch total viel Energie was wir ja auch schon oft besprochen haben.
00:03:08: und Umgekehrt wäre es natürlich aber total schön, wenn eigentlich der Körper sich gut anfühlt und wie gesund sind.
00:03:19: Dass auch so richtig ... So richtig spüren können, so richtig aufsaugen können dieses grade gute Gefühl und dieses Gefühl von mitut nix weh oder so funktioniert gerade alles.
00:03:33: oder so wie du auch sagst vielleicht auch wenn diese eine kleine Sache wehtut dass dann vielleicht trotzdem auch mal ein bisschen eine Trainingssache, immer wieder bewusst reinzuspüren.
00:03:49: Was fühlt sich aber gut an?
00:03:51: Ja weil wir bestehen ja dann nicht nur aus der kleinen C aus vielen anderen Systemen auf und ich glaube dass das schon einen Riesen-Impact hat auf unser tagtägliches Wohlbefinden.
00:04:09: Ja.
00:04:09: Wahrnehmung vom Leben einfach, ja natürlich.
00:04:13: Und auch wie wir unseren Körper halt auch wahrnehmen.
00:04:15: Genau, genau.
00:04:16: Wieder das Thema, ja?
00:04:17: Und oft geht es darum dass man sich das bewusst macht und es passiert oft so unbewusst wenn's wieder gut ist.
00:04:27: Und dass man da vielleicht den Fokus mehr drauf legt und sich mal fragt okay ah, ja stimmt!
00:04:32: Weil oft erkennt man vielleicht auch, wenn jetzt jemand im nahen Umfeld Äh, irgendwie sagt man geht so schlecht und am nächsten Tag fragt man.
00:04:42: Und wie geht es dir heute auch?
00:04:43: So ja eh gut!
00:04:45: Was warten so auf die Art?
00:04:47: Das ist mir nicht so symptomatisch für das, wie wir Menschen funktionieren.
00:04:51: Ja.
00:04:52: Es hat ja auch sein Gutes.
00:04:54: Man kann nicht die ganze Zeit hängen bleiben sag ich jetzt mal an dem was war oder so.
00:05:02: aber darum geht's ja eben nicht.
00:05:03: Das geht genau um das Gegenteil eigentlich dass man bewusst merkt Wo sind auch positive Veränderungen?
00:05:09: Wo fühlt man sich jetzt besser, ja.
00:05:13: Und das ist ... Auch eben was, was wir uns aneignen müssen wieder, weil wir das sehr selten von selbst machen.
00:05:24: Ja, das ist wirklich etwas, was man lernen muss.
00:05:28: Also man glaubt, wie soll ich sagen... Wir gehen auch oft davon aus, glaube ich, dass man Dinge einfach können muss.
00:05:39: Aber in Wahrheit, fast alles müssen wir uns aneignen und das sind so Dinge über die wir ja also fast alle sprechen im Podcast sind Themen, die lernt uns niemand Die bringt uns niemand bei nach.
00:05:59: Das stimmt.
00:06:00: Und wenn dann eher auf wieder so eine schräge Art und Weise, wie man auch immer besprechen, zum Beispiel dieses ... Na jetzt stelle dich nicht zu andern um zu uns keine Ahnung!
00:06:09: Und jetzt ... Lass ihn da sein, nicht so empfindlich oder so?
00:06:13: Ja, das ist dann eher wieder dieses Tricks weg.
00:06:17: Schau's nicht an, spüre nicht hin.
00:06:19: Also es ist die nicht-so-gute-Art-und-weise, wie wir es oft mitkriegen.
00:06:23: Aber... Aber einfach diesen positiven Zugang zu unserem Körper und was das für ein Wunderwerk ist vielleicht.
00:06:35: Ja, und was der für uns leistet wie wir mit ihm umgehen sollten und wie wir ihn spüren können all diese Themen die wir immer wieder besprechen Lernen wir nicht.
00:06:45: Oder ich würde behaupten so gut wie niemand, also da müsste man schon ... Wow!
00:06:48: In einem sehr, sehr bewussten Umfeld wahrscheinlich sein, dass man solche Fähigkeiten mitkriegt von klein auf.
00:06:58: und deswegen ist es was, das man sich definitiv aneignen muss ja?
00:07:05: Und wie immer beginnt einmal damit, dass mal überhaupt einmal ... wahrnimmt, dass man das vielleicht macht.
00:07:16: Ja?
00:07:16: Und deswegen reden wir ja in den Podcasts, die müssen sich dementsprechend wieder... Das ist unser Markenzeichen!
00:07:20: Genau das muss ich dann denken.
00:07:22: Stimmt eigentlich.
00:07:23: Vielleicht fallen es einen jetzt einmal eine Woche massiver auf wenn
00:07:27: man
00:07:28: den Fokus sehr auf den Dingen hat, die nicht gerade so passen.
00:07:37: oder vielleicht auch, dass mal eben schafft er mal, wenn man diese Podcast vorgehört einmal reinzuspüren und zu überlegen, was waren vielleicht vor einer Woche?
00:07:48: Vor zwei Wochen oder so.
00:07:50: Und wie steh ich heute da, um eben diese Veränderung wahrzunehmen, diese positiven Veränderungen die wir ja auch ständig haben, so wie du sagst, die wir leider nicht wirklich ... Die wir dann nicht so groß machen, leider.
00:08:02: Ja.
00:08:02: Und die wollen aber auch Anerkennung.
00:08:05: Wir wollen auch gespürt werden.
00:08:07: Das geht in allen Bereichen.
00:08:09: Natürlich Körper, eben ... Wenn der Schmerz weg ist, ja das ist eines der glassten Signale oder aber auch wirklich wenn es ums Verhalten geht.
00:08:20: Oder wie spreche ich mit mir?
00:08:22: Wie spreche heute im Vergleich zu vor einem Jahr oder vor zehn Jahren?
00:08:27: Wie gehe ich mit mehr um?
00:08:31: gestatte ich mir mich auszurun, wenn ich müde bin.
00:08:34: Ja das sind so Mini-Sachen die eigentlich riesig groß, riesengroß sind, wenn man sich's anschaut und es reicht oft wirklich ein Moment von wow!
00:08:47: Der Anerkennung, ein Moment des Erkennens und des bewussten Hinschauns und bewusst Wertschätzen dass man was gelernt hat dass man sich weiterentwickelt hat.
00:09:03: Und dann ist es auch, was der positive Nebeneffekt ist, ist das man nicht mehr so stark das Gefühl hat im Leben irgendwie hinterher zu hetzen.
00:09:12: Weil oft ist dieses Hetzgefühl, dieses innerliche, dieser chronische Stress auch stark damit verbunden, dass wir eben nie innehalten und auch anerkennen, was wir alles machen Und was alles funktioniert und was alles gut ist.
00:09:31: Das heißt jetzt nicht, dass man auf Bing und Brechen unbedingt dankbar sein muss.
00:09:41: Wenn man gerade in einer blöden Situation ist oder in einer wirklich schweren Situation, dann ist das natürlich eine Phase.
00:09:49: Da auch noch Dankbarkeit zu finden.
00:09:51: Aber ich gab in Phasen ... Also ganz alltäglichen Phasen, sich das anzugeben.
00:09:57: Wir haben eh auch schon drüber gesprochen mit dem Celebration Book, wo man hineinschreibt, wofür man sich feiern kann?
00:10:07: Ein bisschen was anderes als diese Dankbarkeits-Tagebuch aber natürlich gibt es auch.
00:10:13: Aber es braucht oft wirklich nur so einen Moment des Bewusstenhinspürens und sich bewusst machen, ah ja stimmt!
00:10:20: Wow oder zum Beispiel eben das ist ja dein Bereich, wenn man irgendwie Verdauungsbeschwerden hat, was ja ganz häufig vorkommt.
00:10:31: Ist es natürlich immer da den ganzen Tag?
00:10:35: Wenn die besser werden, denkt man vielleicht gar nicht mehr dran.
00:10:40: Aber trotzdem verdienst einem Moment von wow!
00:10:43: Ja, es ist besser
00:10:45: und das ist aber genau wieder dieser.
00:10:48: Und was wirklich einfach schwer ist für uns, wo ich auch vorgesagt habe.
00:10:52: Ich glaube das ist eben wirklich etwas, was man lernen muss weil ja da braucht man oft so ein Gegenüber was einen daran erinnert.
00:11:02: Ja, also ich merke das schon in den Beratungen ganz massiv.
00:11:07: Das ist ja auch gut!
00:11:09: In allen Therapien ist es deswegen natürlich sehr, sehr gut dass die Therapeuten auch dokumentieren und schauen was da los war bei demjenigen weil wenn man dann drei vier Wochen später widerspricht und dort anknüpft, dann genauso wie du sagst, dann fragt man vielleicht ja und?
00:11:29: Wie geht's jetzt mit dem Bauch?
00:11:32: Ja, da ist eh alles okay.
00:11:34: Und wenn man dann erinnert ... Aber sie haben letztes Mal gesagt, ich hab jeden Tag Blähungen?
00:11:40: Stimmt!
00:11:41: Na das ist eigentlich weg, das habe ich gar nicht mehr.
00:11:44: Das ist so spannend.
00:11:45: Eine typische
00:11:46: Reaktion auch.
00:11:46: Na ja stimmt eigentlich.
00:11:49: Voll und es kommt schon sehr oft vor.
00:11:52: Und das sind wir wieder bei dem Thema.
00:11:55: Nein, das ist eigentlich kein Problem.
00:11:58: Aber ich hab jetzt ... Das heißt ja der Fokus ist da ganz schnell vielleicht wieder auf etwas was jetzt da ist oder was jetzt irgendwie gespürt wird oder was vielleicht noch nicht ganz gut ist.
00:12:13: Das ist eben auch oft das Thema.
00:12:15: ja natürlich es oft nicht dann schon ich alles weg, aber vielleicht ist nicht ... ist keine Ahnung.
00:12:22: Statt Sodbrennenbauchschmerzen ist jetzt vielleicht nur mehr das Sod brennen da.
00:12:26: Aber dann wird das wieder groß gemacht und es wird so wie du sagst gar nicht richtig anerkannt in dem Moment.
00:12:32: Wie toll!
00:12:32: Das ist dass vielleicht die Bauchschmärzen wechseln oder so ja?
00:12:35: Und deswegen danke gegenüber zu haben was einen dran erinnert ist schon auch wieder sehr wertvoll, aber auch da man braucht natürlich jetzt dafür diesen Therapeuten.
00:12:49: Man kann genauso gut das für sich mitdokumentieren, Tagebuch schreiben oder man kann auch ... Wenn wir mit einer gewissen ... Das müssen keine Schmerzen sein, es kann ja vielleicht ein gewisses Thema sein was einen immer wieder belastet.
00:13:06: Auch da kann man mal schauen wie man Also, niederschreiben wie man damit umgeht so wie du sagst und vielleicht einen Monat später.
00:13:15: Wie gehe ich eigentlich jetzt mit dieser Thematik um oder mit diesen Situationen in meinem Leben?
00:13:21: Oder Stresskalen... Das macht meisterer Beut auch ganz gern dass man vielleicht bei Skalen abfragt wo man sich befindet und dann beim nächsten Mal wieder also da gibt es so viele Möglichkeiten das auch für sich selbst zu dokumentieren und dann zu überprüfen ... um sich immer wieder auch daran zu erinnern, dass man sich sehr wohl ... ... entwickelt und dass es sehr wohl positive Entwicklungen gibt.
00:13:46: Und nicht eben nur negative was wir oft ... ... stärker waren, wie du sagst.
00:13:50: Ich
00:13:50: glaube das ist ja ein ganz ganz wichtiger Punkt weil ich glaube einerseits hat es mit überhöhten Erwartungen zu tun, ... ... dass man
00:13:57: dieses
00:13:57: eine Ding findet und dann ist alles gut!
00:14:01: Ja und wir sind eben im Prozess Und andererseits ist es eben auch ein bisschen so, ja ... Man kann das schon beeinflussen.
00:14:12: Wo legt man den Fokus hin?
00:14:14: Es ist schon Gewohnheit.
00:14:15: Das haben wir auch schon besprochen wie wir zum Beispiel Akashakronik oder Rückführung und so besprochen haben.
00:14:20: Das ist genau so!
00:14:23: Das ist dann eben was du auch, wie du deine Beispiele erzählt hast, der so stimmt eigentlich stimmt.
00:14:28: Habe ich das jetzt nicht mehr, ne?
00:14:29: Also das ist sowas eher subtiler, leiser Auch ein bisschen oft schleichend, sich entwickelt und dann ist es nicht mehr da.
00:14:41: Und das is ja auch ... Ein Heilmerkmal dass es einen dann nicht mehr so belastet und man ihm nichts dran denkt.
00:14:50: Das is ja gut ne?
00:14:51: Also wir wollen ja wenn man jetzt kommt wegen Beziehungsthematik und dann eben zu einer Kascha-Kronig zum Beispiel und dann is das aufgelöst und dann belastete die Beziehungen nicht mehr.
00:15:02: Ist klar, dass man nicht mehr vierundzwanzig Stunden dran denkt!
00:15:04: Aber am zu erkennen, ja stimmt!
00:15:09: Das ist so wertvoll und ist Teil einer Heilung.
00:15:13: Und auch was mir da jetzt gerade einfällt noch dazu oft geht es in eine tiefere Schicht, dass man sich daran erinnert das heißt oft sind's auch Themen die sich vielleicht verändern.
00:15:30: Ja,
00:15:31: das stimmt.
00:15:34: Ja, aber jetzt ... keine Ahnung hab ich das nicht mehr.
00:15:36: Aber dafür tut's jetzt ... Keine Ahnung.
00:15:37: ist es vielleicht gewandert und ist es dort?
00:15:39: Ja!
00:15:41: Aber auch das... Ist in vielen Fällen eine Weiterentwicklung.
00:15:47: Weil oft auch da, dass in Phasen geht und in Steps geht oder auch bei emotionalen Dingen.
00:15:55: Vieles ... Stimmt, das belastet mich gar nicht mehr, aber ja gut, aber das ist vielleicht.
00:16:01: Jetzt bin ich vielleicht eine Schicht weiter.
00:16:02: Ich bin nicht bereit, mir die nächste Schicht anzuschauen, weil es ist ja auch so eine Illusion immer zu denken wie ... Also das ist halt logischerweise eine ganz tiefe Sehnsucht zu denken oder zu hoffen.
00:16:20: Irgendwo kommen wir da an wo's gar keinen Schmerz mehr gibt und kein Problem mehr gibt usw.
00:16:27: Und das ist ja oft auch Ja, da geht es um Schichten und um Ebenen.
00:16:34: Und das Leben entwickelt sich ja auch weiter?
00:16:37: Also es bleibt ja nichts stehen.
00:16:39: Das heißt man hat vielleicht die eine Situation gelöst oder auch ... das Thema.
00:16:45: Aber das Leben geht ja ständig weiter.
00:16:47: Es kommen neue Dinge, neue ... Situationen, Lebensabschnitte, neuer Alltag vielleicht... Ja, ganz viel.
00:17:02: Man bekommt Kinder oder man zieht um ... Dann muss man wieder neu schauen und da sind neue Dinge da.
00:17:08: Das ist einfach Teil des Lebens.
00:17:09: Das können wir nicht wegmachen.
00:17:13: Also das auch nicht das Ziel, dass alles so stromlinienförmig gleich bleibt.
00:17:20: Genau.
00:17:23: Ja!
00:17:24: Das heißt ...
00:17:27: Schlechte Nachricht?
00:17:28: Wir sind nie fertig.
00:17:29: Gute Nachricht, wir sind nie finished.
00:17:31: Aber worum es uns heute in geht, ist schon ... den Spielraum, den man hat ein bisschen mehr zu nutzen vielleicht.
00:17:40: Anzuerkennen ja diese Negativ-Buyers, wir sind auch Evoluzionstechnisch.
00:17:45: wirklich war das wichtig, sagen gewisse Studien, dass man sich merkt okay die Pflanze ist giftig, da ist das gefährlich damit man einfach überlebt.
00:17:56: Also
00:17:56: unser Gehirn ist auch darauf gepolt, dass wir negative Sachen eher wahrnehmen, um zu überleben.
00:18:05: Aber nichtsdestotrotz können wir auch da lernen die guten Sachen und die Dinge die sich lösen gelöst haben jetzt besser sind ja oder auch sich vielleicht nur verändert haben.
00:18:16: weil oft glaubt man ja wenn man drinnen steckt in einer Situation ja oder eine Krankheit oder so immer das wird nie anders.
00:18:25: und allein sich da bewusst zu machen oh es hat sich verändert bringt halt ganz viel.
00:18:31: diesen Spielraum haben wir und den mehr zu nutzen bringt viel inneren Frieden, bringt auch so ein Gefühl eben von genährt sein.
00:18:39: Ja das habe ich vorhin auch gemeint ja dieses ständige durchs Leben hetzen wird dadurch weniger.
00:18:47: in meiner Erfahrung also dieses wenn man anerkennt und innehaltet und es muss jetzt nicht... Ich muss jetzt einen Wochenende nur da sitzen und alles aufschreiben, wofür ich dankbar bin.
00:18:58: Obwohl man das natürlich machen kann?
00:18:59: Aber es reichen auch so kurze Momente her.
00:19:03: Und was da auch hilft ... Wir haben ja auch letzte Woche drüber gesprochen.
00:19:08: Ist schon auch wenn wir's verbindert mit einer Berührung am Körper vielleicht das Herz berühren in dem Moment.
00:19:18: Stimmt!
00:19:20: Wow!
00:19:21: Und sich das bewusstmachen im Moment dann hat man auch einen körperlichen Anker, um das ein bisschen mehr einsinken zu lassen in sein eigenes System.
00:19:35: Dass da was gut ist, dass sich verändert hat, dass es geheilt ist oder wie auch immer und was es auch immer geht.
00:19:43: Ich glaube auch, dass das ganz wichtig ist, um sich selbst auch zu ermutigen weiterzumachen weil wir oft diese Kleinigkeiten übersehen.
00:19:56: Gerade auch wenn es um Ernährung oder Körper, Fitness solche Sachen geht.
00:20:04: Da haben wir immer diese riesen Dinge, riesen Ansprüche im Kopf.
00:20:10: aber eben anzuerkennen dass man zum Beispiel ja besser schlafen kann, wenn man seine Ernährungen umgestellt hat oder das man eben vielleicht keine Blähungen mehr hatte was du aus dem Beispiel erzählt hast ist ... riesig, ja?
00:20:24: Ist ganz wichtig.
00:20:25: Um auch weiterzugehen und nicht aufzugeben.
00:20:29: Und dran zu glauben, dass sich noch mehr verändern kann wenn man sich immer noch nicht wohlfühlt.
00:20:37: Ja.
00:20:38: Und es ist wirklich so wie du sagst also wir haben das auch in der ... Wir haben das in der KPI auch so gelernt, dass das einfach die Herausforderung ist, dass wir evolutionär wirklich den Fokus auf diesen negativen Dingen haben mussten.
00:21:00: Und deswegen ist es wirklich Übungssache und weil das ja auch wieder eine Quelle ist von, warum habe ich immer den Fokuss auf dem Negativ oder was nicht läuft?
00:21:18: Deswegen finde schon auch wichtig, dass wir das besprechen.
00:21:21: Dass es grundsätzlich einmal evolutionär ganz normal ist und dass deswegen Energie erfordert ... Und Kraft erfordern den Fokus jetzt umzulenken.
00:21:37: Ja also das geht nicht von heute auf morgen und so im Endeffekt gibt's glaube ich egal was wir besprochen haben diese ganzen letzten Folgen.
00:21:48: Es geht immer wieder um dieses einen Körper einzuchecken und sich selbst irgendwie Raum und Aufmerksamkeit zu geben.
00:21:58: Und es müssen sicher keine großen Dinge sein, jetzt kann in der Früh sein dass man vielleicht einfach kurz liegen bleibt im Bett vielleicht und so wie du sagst die Hände aufs Herz legt und so richtig rein spürte mal Ja, das beginnt wirklich bei den kleinen ... bei diesen kleinen Steps.
00:22:28: Absolut!
00:22:28: Ich glaub', die machen viel, viel aus.
00:22:32: Weil es alles mitnimmt.
00:22:34: Das nimmt eigentlich alle Themen mit, die wir jetzt in den letzten Folgen besprochen haben.
00:22:38: Die Intuition.
00:22:41: Ah, der Körper spricht mit mir.
00:22:44: Der Körper zeigt mir auch... auf, wo es ihm gut geht.
00:22:48: auch das ist möglich zu spüren.
00:22:51: Also dieses Einchecken deckt ganz viel ab.
00:22:58: Ganz wichtig und eben auch Ehrlichkeit.
00:23:03: wieder ja mit sich selber.
00:23:05: Wo hätte man gerne auch Anerkennung?
00:23:07: Wofür hätte man gern Anerkernung, ja.
00:23:09: Worauf wartet man?
00:23:10: zum Beispiel?
00:23:11: auch das andere ... Wartet mal drauf in welchen Bereichen das andere das anerkennen.
00:23:17: Ich glaube es ist immer gut bei sich selbst anzufangen und eben da hat die ganz kleinen Schritte, wow!
00:23:24: Heute war ich sanft mit mir.
00:23:27: oder vielleicht fällt's leichter viel konkret zu sagen, heute habe ich mich eine halbe Stunde früher hinklickt, weil ich müde war.
00:23:41: Oder heute hab' ich meine Portion an Gemüse gegessen – was auch immer!
00:23:49: Das kann wirklich alles sein, denn wir sind ja sehr verschieden und brauchen verschiedene Dinge.
00:23:56: Und die Aufmerksamkeit aber liegt in uns.
00:23:59: Wo wir die Aufmersamkeit hinlenken, das bestimmen wir.
00:24:03: Darum geht's auch her.
00:24:04: Probiert das mal aus.
00:24:05: Es ist wirklich eines der schnellsten Dinge, um sich sofort auch ein bisschen ruhiger und besser zu fühlen.
00:24:12: Und im ... ja, genärter auf einer Sillen- und emotionalen Ebene.
00:24:19: Ja es geht im Endeffekt eh sehr viel darum, sich selbst ... ja!
00:24:25: Sich selbst zu umarmen noch, sich selber diesen Halt zu geben.
00:24:31: So wie du vorhin schon
00:24:33: beschrieben hast.
00:24:35: Und wirklich so, wie du sagst dieses ... Wir denken vielleicht auch dann oft in zu kleinen Abschnitten.
00:24:44: Denkt man dann vielleicht auch und ... So wie du vorher schön gesagt hast ja, sie reinzuspüren.
00:24:52: Wie war das vor fünf Jahren zum Beispiel?
00:24:54: Dass ich mit solchen Situationen umgegangen bin oder so.
00:24:58: Es kann einen in solchen Momenten auch totale Kraft geben glaub ich.
00:25:02: Also es ist eine gute Anregung für mich.
00:25:05: Und im Anfang dann vielleicht wirklich das zu dokumentieren ein bisschen.
00:25:09: Ja.
00:25:11: Weil sonst
00:25:12: ... ja, wir haben vergessen's.
00:25:15: Das verschwimmt und wir vergessen es!
00:25:17: Wie gesagt man vergisst teilweise von Sitzung zu Sitzungen wo zwei drei Wochen dazwischen liegen oder so wie du gesagt hast vergisst was auf einen Tag auf dem anderen.
00:25:26: Ja gut, war gestern auch so, ja gestern.
00:25:30: Deswegen ein bisschen Tagebuch zu schreiben Egal, um welches Thema es geht zu dokumentieren kann sehr helfen sich selbst diese Anerkennung auch zu geben.
00:25:45: Aber es ist schon hilfreich bei einem Thema mal anzufangen zum Beispiel zu sagen okay gut ich dokumentiere jetzt wie's mir geht mit meinem Knie zb wenn das weh tut und nicht gleich alles auf einmal.
00:25:54: oder man fokussiert sich eben auf den inneren Dialog Wie rede ich heute mit mir?
00:26:02: Oder man fokussiert sich auf Essen.
00:26:05: Das ist ja auch eben ganz oft, dass man so Ernährungstagebuchen so führt und dazu schreibt wie geht es einem.
00:26:12: Ja das ist natürlich nicht jeder Mann Sache aber wichtig ist, dass er sich mal auf einmal als fokusiert Und dann ist es fast ein bisschen unausweichlich Dass man auch in anderen Situationen bemerkt wenn was Gutes ist und was Gute passiert positive Veränderungen verziehen.
00:26:31: Ich
00:26:32: glaube, man darf sich da nicht überfordern mit zu vielen Bereichen.
00:26:35: aber sucht euch einen aus und probiert es mal.
00:26:39: Könnt ihr auch jetzt sofort nach der Folge einfach überlegen?
00:26:46: Wo habe ich mir keine Anerkennung gegeben selber?
00:26:49: Keine Wertschätzung für etwas was gut ist?
00:26:51: ja Und
00:26:54: vielleicht wirklich auch die Folge nochmal anhören, diese Celebration.
00:26:59: Book hast du gesagt?
00:27:01: Book
00:27:02: of Celebrations habe ich damals in der Folge erwähnt aber ich link die Folge unten rein.
00:27:06: Ah ja genau, denn da haben wir eigentlich viel über dieses Thema gesprochen.
00:27:13: Ja dann schaut mal wo euer Focus jetzt hingeht eine Woche lang.
00:27:17: Vielleicht kann man schon mal beginnen... Ja, ich sage mal so immer wieder Woche für Woche vielleicht die Podcast folgen von uns auch zu nutzen um reinzuspüren in genau dieses Thema und dann mal abzuchecken.
00:27:36: Was passiert da eigentlich in mir?
00:27:39: Ich glaube das ist echt cool!
00:27:41: Da kann viel weiter gehen...
00:27:43: Das ist ja auch ein bisschen unsere Intention dass wir euch begleiten und Denkanstöße geben Genau.
00:27:52: In eine Richtung, wo er euch dann wohler fühlt mit euch selbst?
00:27:55: Genau!
00:27:58: Dann eine wunderschöne Woche und wir freuen uns wie immer sehr über Feedback.
00:28:02: oder wenn ihr unsere Folgen weiter schickt, uns bewertet... Ja!
00:28:07: Oder auf unserer Website vorbeischauts, wo unser ganzes Angebot drauf ist und auch die Blogartikeln durch die Podcast folgen findet ihr auch auf unserer Webseite Nourishasoul.at.
00:28:18: Ja, dann schöne Woche!
00:28:20: Tschüss!
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